Mittwoch, 12. September 2018

Ein Besuch in Wertheim - wieder einmal.


m der Buch- und Comiclastigkeit etwas auszugleichen, hier einmal  Fotos von einer unserer Unternehmungen: Wertheim mit Claudias Eltern erkunden und essen gehen.  Es ist eine Stadt, die einen nicht losläßt, man mag immer wieder gerne hin.
Wir haben einen Tisch in unserem Stammrestaurant Zorbas reserviert. Es ist ein griechisches Restaurant, das wir nur zu gerne empfehlen wollen: L i n k

Egal, wie oft wir nun in Wertheim waren, wir finden immer noch reizende Details in dieser Stadt. Die  Tauber ist mit Leben angefüllt, Enten, Nilgänse, Schwäne und  zwei Vertreter einer großen Entenart, die ich nicht näher bestimmen konnte, und viele Fische.
Nach dem Essen haben wir noch einen nächtlichen Verdaungsspaziergang hinauf auf die Burg gemacht. Zufällig haben wir dabei die Wohnung eines der Wertheimer Fotografen aus meiner Facebookgruppe "Wertheim kann schön sein" entdeckt. Er braucht nur das Fenster aufzumachen und schon hat er von oben herab herrliche Motive aus der Wertheimer Altstadt.

Mit dem Firstständerhaus von 1450 als erstes Motiv haben wir schon ein gängiges "Touri-Foto".  Ursprünglich soll es sich um einen gräflichen Wehrspeicherbau am Fuß des Hauptaufgangs zur Burg  gehandelt haben.


Turm der Stiftskirche

 
Wertheim mag ich besonders wegen seiner Fülle an datierten Türen und Fenstern, die oft sehr schön gestaltet sind. Das kleine Städtchen hat eine Menge an  spätmittlelalterlichen und Renaissancezeitlichen Bauwerke. Auch das 17.  und 18. Jahrhundert sind mannigfach vertreten.
Portal,1618, mit mutmaßlichen Hauswappen eines Schusters.Münzgasse



 Es lohnt sich auch, in die Höfe hineinzsuchauen, wie hier in der Friedleinsgasse. Das vermauerte Kellerportal stammt aus dem Jahre 1609. Das Haus selbst dürfte zeitgleich sein.








Zwei der vielen Tauberenten. Es macht Spaß, sich für einige Zeit an die Tauber zu setzen und dem Treiben der Wasservögel zuzuschauen.
Seelenerfrischung am Fluß










Im Eingangsbereich vom Zorbas






Der "Weiße Turm", spätes 12. Jahrhundert mit Veränderungen um 1450

 Klassisches Wertheimmotiv. Wertheimer Himmelblau - Burgruine - Kittsteinturm mit Tor - Fürstliche Hofhaltung - Gartenhaus der Familie Camerer - Tauber


nach dem Essen ging es  durch das nächtliche Wertheim. Meist ist in der Stadt nach 18.00 Uhr wenig los, sieht man von den Besuchern von den Lokalitäten ab. Die Geschäfte schließen bald in dieser Stadt. Hier ein Blickzum Rathausplatz.

Häuser am Rathausplatz

Neuer Archivbau, gleichzeitg Zugang zur Burg



Nachts an der Tauber, links das Tauberviertel.

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