Montag, 3. August 2015

Warum ich niemals E-Books lesen könnte


 b und an kommen Bücher in meine Wohnung, die ich längere Zeit einfach nur betrachte und sie genauestens in Augenschein nehme. Mit diesem Buch wurde mir endgültig klar, daß mir ein E-Book niemals solche Freude machen würde. Jedes Buch besitzt doch so etwas wie eine individuelle Seele, man kann es schlecht in Worte fassen (mir zumindest geht es so). Das geradezu sinnlich-meditative Öffnen eine Buches und Umblätternd er Seiten kann durch nichts ersetzt werden. Dieses Buch hat mir auch wieder einmal gezeigt, daß sich ein und dieselbe Geschichte anders liest, je nach Buch- und Papierart, Deckbild, Einbandmaterial und kleinen Details wie Illustrationen oder Initialiengestaltung.

"Die schönsten Gespenstergeschichten" ist die Loewe-Neuauflage von 2003. Ersterscheinung 1995 im gleichen Verlag (in gleicher Ausführung). Herausgeberin ist Kitty Heeman. Das schöne Häuschen, das sich wie vor Schreck wegduckt oder unter dem Spuk in seinen Räumen leidet und die Fledermäuse stammen von der Illustratorin Eva Möhle. Die Kurzgeschichten auf 234 Seiten kenne ich zum Teil bereits, lese sie aber wie aus oben genannten Gründen gerne nocheinmal. Das Quellenverzeichnis nennt Mary Hottigners "Gespenster" vom Diogenes-Verlag, das ich besitze. Es ist wieder so ein Buch, zu dem ich gerne sage: "Willkommen in meinem Bücherregal, fühle dich wohl und schau weiter so hübsch aus!"

Das Haus im Detail
 Jede der Geschichten wird im Titel von zwei Fledermäusen flankiert, die an unterschiedlichen Stellen positioniert wurden. Ein kleines und freundliches Detail des Buches. So macht Bücherlesen wirklich Spaß.


Als Lesezeichen dient mir ein auf dünnem Papier gedrucktes Goethezitat, das aus irgendeinem Bändchen der Reihe "Mit Goethe durch das Jahr" stammt und dort als Lesezeichen vorgesehen war. Es dürfte das letzte sein, das ich noch habe.
Buchrücken und -rückseite


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