Mittwoch, 18. September 2013

Unglaublich! Aber bei uns Menschen doch nicht verwunderlich

Frau wirft Hundewelpen in Main – Polizei sucht Zeugen

Tier wird von Schiffbesatzung gerettet Mehrere Zeugen haben am Dienstagvormittag die Würzburger Polizei alarmiert, nachdem sie beobachtet hatten, wie eine Frau einen Hundewelpen von der Friedensbrücke aus in den Main geworfen hatte. Der zwölf Wochen alte Leonberger hatte Glück: Ein vorbeifahrendes Motorschiff rettete ihn vor dem Ertrinken.

Zunächst war es ein Straßenbahnfahrer, der auf die unbekannte Frau mit grünem Parka aufmerksam geworden war, als sich diese gegen 09.20 Uhr auf der Friedensbrücke aufhielt und dann den Hund über die Brüstung warf. In der Folge meldete sich eine Fußgängerin, die den Vorfall ebenfalls beobachtet hatte. Sie hatte darüber hinaus die Unbekannte auch aufgefordert stehen zu bleiben. Nachdem dies nicht erfolgte, merkte sich die Zeugin genau, wie die Frau aussah. Mit der Veröffentlichung dieser Beschreibung erhofft sich der in dem Fall ermittlungsführende Diensthundeführer der Polizei jetzt Hinweise auf die Identität der Gesuchten:

Sie ist etwa 50 Jahre alt, cirka 160 Zentimeter groß, hat dunkelbraune kurze Haare und eine kräftige Statur. Bekleidet war sie mit einem grünen Parka und führte einen weißen Plastikkorb mit, in dem sich der Hund befunden hatte.

Der Vorfall nahm letztlich doch noch ein relativ gutes Ende. Gegen 09.35 Uhr wurde der Leonberger von einem vorbeifahrenden Motorschiff aus dem Wasser gerettet. Die Wasserschutzpolizei war in unmittelbarer Nähe und hat den Hund sogleich übernommen. Das Tier wurde dann von einem entsprechend fachkundigen Diensthundeführer in Obhut genommen und ins Tierheim gebracht.

Polizei Unterfranken


Sie ist gefunden! Anhand des Chips des Hundes konnte die Frau überführt werden:
M a i n p o s t


Die weitere Entwicklung:
Die Frau schweigt dazu, hat aber  Leute wüst beschimpft, die näheres von ihr erfahren wollten. In Würzburg wollte eine Passantin die Frau zur Rede stellen, die ist aber schweigend weitergegangen. Verwirrtheit im Geiste?
Ehemalige-Welpen-Besitzerin-schweigt

Kommentare:

  1. Wir lesen täglich soviele Nachrichten, wie Menschen andere Menschen töten, mißhandeln usw. ... das es uns nicht mehr sonderlich beunruhigt, doch bei Taten gegen Tiere habe ich regelmäßig Tränen in den Augen... ich weiß nicht, warum das so ist. Ich glaube nicht, daß Menschen oder Tiere mehr wert sind, weder der eine noch der andere... aber es berührt mich, wenn etwas so Unschuldigem weggetan wird, vielleicht halte ich keinen Menschen für wirklich unschuldig. Diese Nachricht erinnerte mich jedoch auch an eine alte Geschichte eines Nachbarn, damals als Katzen noch nicht sterilisiert wurden und regelmäßig Kätzchen getötet werden mussten. Einmal hatte die Katze ihren Nachwuchs so gut versteckt, daß die Kätzchen schon groß waren und der Nachbar nicht wusste, was er mit ihnen anstellen sollte... also dachte er auch ans Ertränken und lief hinaus ins Wasser mit einem Korb, warf die Kätzchen ins tiefe Wasser und dann schwammen sie allesamt mit ihm zurück ans Ufer, danach durften sie bleiben :)

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    1. Diese Wur und Empörung erfaßt mich immer, wenn Weltwesen betroffen sind, die sich gar nicht oder kaum wehren können, das ist dann bei Kinden genauso. Wer mit Tieren, Kindern oder Menschen überhaupt so brutal umgeht, hat es verdient, öffentlichg ebrandmarkt zu werden. Vor allem, weil immer noch in vielen Köpfen und Ländern das Tier als "Sache" angesehen wird.
      Die Kätzchengeschichte ist schön und das ist mal ein mensch, der also im Grunde nicht verroht ist, sondern ein Herz hat.

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  2. Hallo - mir dreht sich bei solchen Geschichten - wobei dieses Wort zu sanft ist - der Magen....Menschen werden immer roher und grausamer gegen Tiere - Massenhaltung etc.... und wir achten weder die Natur noch unserer treuesten Gefährten. Schrecklich.....
    Diese Frau muss gefunden werden - ebenso darf in Rumänien nicht das Parlament für die Massentötungen von Straßenhunden stimmen.
    Wuff und LG
    Aiko

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    1. Maunz! Die Frau ist zum Glück dank ihrer Dummheit ertappt. Da der Ehemann laut Pressebericht am Telefon so kurz angebunden war, könnte ich mal mutmaßen, daß er nicht sonderlich erbaut über die Sache war, das ganze zum Erbrechen mit der Ehefrau diskutiert wurde und er einfach genervt aufgelegt hat, weil er zutiefst beschämt ist (nehme mal das Gute an).
      An Rumänien mag ich gar nicht denken, ohne würtend und traurig zugleich zu werden.

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  3. Oh das ist ja grausam. Gut, dass die Frau gefunden wurde, aber dem Tier hilft das natürlich nicht. Ich finde es schade, dass es ins Tierheim mußte, hoffe aber, dass es dort nicht lange bleiben muß. Ich kann so etwas überhaupt nicht verstehen und hätte der Frau wohl auch nicht begegnen dürfen. Aber vielleicht ist sie wirklich krank und wußte nicht, was sie tat. Menschen können so grausam sein, Tiere natürlich auch. Ich kann nicht verstehen warum manche Menschen so handeln.

    lieben Gruß
    Brigitte die Weserkrabbe

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