Montag, 22. Juli 2013

Bettlektüre

ach mehreren Sachbüchern (Goethes Gretchen, Goethe und Dornburg, Schinderhannes,  Goethe und Franken) brauchte ich mal wieder Belletristik, zum Glück hält meine Noch-zu-lesende-Bücher-Regal freundlicherweise eine nette Auswahl bereit.
Mit einem historischen Roman habe ich angefangen:
Im Labyrinth der Lilien: Historischer Kriminalroman (17. Jahrhundert) von Sargon Youkhana.
Spielt am Hofe von Versailles und Paris zur Zeit des Sonnekönigs. Gut recherchiert, für alle, die an der Zeitepoche interessiert sind, aufschlußreich, doch stellenweise plätschert der Plot etwas dahin, Baukastensätze aus dem Autoren-1x1 gibt es häufig, der Mörder der Ehefrau des königlichen Bruders ist durch den Erzählverlauf bereits vor der Hälfte des Buches erkenntlich - und doch lese ich das Buch gerne, schöne Bettlektüre, die nur den dafür zuständigen  Gehirnzellenaufwand benötigt, während der Rest sich schon schlafen legen kann.
Möglicherweise kaufe ich mir noch den zweiten Roman dieses Autors, der  die gleiche Hauptperson hat, aber in Deutschland spielt und wieder eine wahre Begebenheit  umreißt.
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Davor habe ich das letzte Kapitel von Claudias Fantasyroman-Projekt hergenommen, um einfach wieder was Schönes lesen zu dürfen. Im Augenblick bin ich Sachbuchübersättigt. Es macht mir doch auch Lust, an meinen eigenen Romanprojekten weiterzuschreiben, hin und wieder fallen mir für  meinen Mittelalterroman Szenen ein, die ich aufschreibe. Aber ob ich mich dazu aufraffen kann? eigentlich möchte ich Artikel für das Oberaltertheimer Mitteilungsblatt schreiben. Themen wären die Flut von 1865, Hoftorpfosten, "Haben Sie sich  mal wieder im Ort genauer umgesehen?", die Herren von Altertheim (Adelsgeschlecht 13.-15. Jahrhundert) und Geschichten zu den sechs leerstehenden Häusernund Höfen  im Altort - eigentlich sollte auch sowas dabei sein wie "Knöterich im Garten, wer verzweifelt zuerst: Mensch oder Pflanze?"
 

Gerade hat mir Claudia noch ein Foto von Brüni mit der Bemerkung zugeschickt, daß die Katze draußen liegt und schwitzt und darauf wartet, daß Claudia wieder gesund wird (sie ist erkältet). Sieht Brüni nicht niedlich aus?

Durch die Fensterscheibe fotografiert




1 Kommentar:

  1. Wirklich süß das Foto aus dem Fenster. Dann wünsche ich der Claudia gute Besserung und Dir weiterhin viel Spaß am historischen Kriminalroman. Mit Deinen Posts über die Goetheliteratur hast Du übrigens mein Interesse geweckt und ich habe mir vorgenommen in nächster Zeit auch mal wieder etwas über Goethe zu lesen. Dankeschön dafür. Euch ein schönes Wochenende und

    liebe Grüße
    Brigitte die Weserkrabbe

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