Sonntag, 28. Juli 2013

Bauchgefühle

üngst waren wir einkaufen. Gleich in der Nähe unserer bevorzugten Futtertröge gibt es einen Kik, den wir gelegentlich ansteuern, denn scließlich gibt es dort zwischen allerlei Glitzerkrusch und Zeug beim nichttextilen Sortiment ein paar Schmankerl.So führte mich mein Bäuchlein doch tatsächlich zu hübschen kleinen Spiegeln. Gleich mal die Beute Claudia gezeigt und ihr den Weg gewiesen und schon waren wir jeweils um einen Spiegel reicher. Na, ich als Mann und Spiegel, normalerweise reicht uns simplen Geschöpfen der Spiegel im Badezimmer, doch der nette ovale Spiegel ist wirklich hübsch gerahmt. Nun steht er auf meiner Kommode und macht sich einfach gut darauf. Ich gucke selten rein, aber er ist eben einfach hübsch. Farblich paßt er gut zum Raum und zur Kommode, die Lilie ist genau richtig, die Form, und überhaupt - ein cooles Teil^^


Danke, Kik, da hast du  ja ein Kleinod dargeboten, das man kaum bei dir vermuten würde. Die schwarzbraunen waren übrigens bis auf zwei schon weg, die weißen, in einem leichten shabby look gehalten, dagegen sind nicht unbedingt gefragt gewesen (obgleich sie auch sehr hübsch aussehen).

Montag, 22. Juli 2013

Bettlektüre

ach mehreren Sachbüchern (Goethes Gretchen, Goethe und Dornburg, Schinderhannes,  Goethe und Franken) brauchte ich mal wieder Belletristik, zum Glück hält meine Noch-zu-lesende-Bücher-Regal freundlicherweise eine nette Auswahl bereit.
Mit einem historischen Roman habe ich angefangen:
Im Labyrinth der Lilien: Historischer Kriminalroman (17. Jahrhundert) von Sargon Youkhana.
Spielt am Hofe von Versailles und Paris zur Zeit des Sonnekönigs. Gut recherchiert, für alle, die an der Zeitepoche interessiert sind, aufschlußreich, doch stellenweise plätschert der Plot etwas dahin, Baukastensätze aus dem Autoren-1x1 gibt es häufig, der Mörder der Ehefrau des königlichen Bruders ist durch den Erzählverlauf bereits vor der Hälfte des Buches erkenntlich - und doch lese ich das Buch gerne, schöne Bettlektüre, die nur den dafür zuständigen  Gehirnzellenaufwand benötigt, während der Rest sich schon schlafen legen kann.
Möglicherweise kaufe ich mir noch den zweiten Roman dieses Autors, der  die gleiche Hauptperson hat, aber in Deutschland spielt und wieder eine wahre Begebenheit  umreißt.
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Davor habe ich das letzte Kapitel von Claudias Fantasyroman-Projekt hergenommen, um einfach wieder was Schönes lesen zu dürfen. Im Augenblick bin ich Sachbuchübersättigt. Es macht mir doch auch Lust, an meinen eigenen Romanprojekten weiterzuschreiben, hin und wieder fallen mir für  meinen Mittelalterroman Szenen ein, die ich aufschreibe. Aber ob ich mich dazu aufraffen kann? eigentlich möchte ich Artikel für das Oberaltertheimer Mitteilungsblatt schreiben. Themen wären die Flut von 1865, Hoftorpfosten, "Haben Sie sich  mal wieder im Ort genauer umgesehen?", die Herren von Altertheim (Adelsgeschlecht 13.-15. Jahrhundert) und Geschichten zu den sechs leerstehenden Häusernund Höfen  im Altort - eigentlich sollte auch sowas dabei sein wie "Knöterich im Garten, wer verzweifelt zuerst: Mensch oder Pflanze?"
 

Gerade hat mir Claudia noch ein Foto von Brüni mit der Bemerkung zugeschickt, daß die Katze draußen liegt und schwitzt und darauf wartet, daß Claudia wieder gesund wird (sie ist erkältet). Sieht Brüni nicht niedlich aus?

Durch die Fensterscheibe fotografiert




Catwalks

ie einst in Unterdürrbach sind die beiden Miezen mit mir unterwegs, aber längst nicht so sicher wie in der alten gewohnten Umgebung, schon 20 Meter vom Haus weg  und es heißt "lauf nicht so schnell, beschütz mich!". Mit Brüni machen Claudia und ich oft Abendspaziergänge. Mit ihr gehen wir recht weit. Für eine "wilde" Katze ist sie sehr anhänglich geworden, sie hört auf ihren Namen. Manche, besonders solche, die meinen, man kann ihnen über Katzen nichts mehr sagen, behaupten ja, Katzen hören auf keinen Namen, höhö, von wegen^^. Leider verstehen sich meine Mädels immer noch nicht mit Brüni, die sie doch nur kennenlernen will. Dahingehend sind Gina und Lina nicht gerade sozial .Ist Brüni an der Hausrückseite, sind meine zwei an der Hausvorderseite und umgekehrt ...

Gina vorne am Haus

Gina guckt Claudia beim Rosen schneiden zu

Klasse Umherschaumöglichkeiten für neugierige Katzen!
Selten: Brüni und Gina zusammen!
Walking Brüni

Running Brüni

Samstag, 13. Juli 2013

Ich hätte nicht gedacht ...


 er untere Teich im Garten bekommt von uns viel Aufmerksamkeit. Die Algen sind entfernt, eine neue schwimmende Pflanze namens Tausendblatt eingebürgert, dem Wasser Nährstofffe und Sauerstoff in Pulverform beigemengt ... und es ist wirklich schön, das kleine Lebensumfeld an dem Teich zu beobachten. Libellen kommen vorbei, die Fische schwimmen munter umher, schnappen sich Mücken und andere Insekten, Ein Frosch lebt im Umfeld des Teichs, auch ein Teichmolch hat hier ein Zuhause. Dieses Jahr haben wir sehr viele Spitzschlammschnecken, die bei feuchtem Wetter gerne mal auf dem Holzboden der Terrasse herumlungern. Im oberen Teich sind Libellenlarven und ebenfalls ein Teichmolch (wenn es nicht der gleiche vom unteren Teich ist). Daß mir ein Teich mal soviel Spaß machen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Seerose blüht immer wieder und wird gerne von Insekten besucht, ich denke daran, wenigstens eine weitere Seerose einzusetzen. Den schmalen Steinstufenweg zum Teich habe ich freigeschnitten, denn er war durch den Efeu kaum noch zu sehen. Jetzt kann man ohne Rutschgefahr zum Holzausleger gelangen (auf dem immer noch der Drache schläft). Auch unsere Katze beobachten sehr gerne das Wasser und das Leben am und im Teich. Gartenkatze Brüni saß gestern wieder auf dem Ausleger und hat sich kühlen lassen.
Ein Teich, egal wie groß oder klein er sein mag, ist wirklich eine Gartenbereicherung. Ich kann nun nachvollziehen, warum in manchen Gärten wenigstens eine Miniaturausgabe zu sehen ist.  Wasser und das darin und darum existierende Leben hat einhohes Entspannungs- und Glückslevel zu bieten.



Tausendblatt

Brüni mal wieder ganz entspannt


Freitag, 12. Juli 2013

Tauberbischofsheim besucht

 ir waren letztes Wochenende in Tauberbischofsheim, unser Ziel war eigentlich der Tierflohmarkt,aber wir haben nicht daran gedacht, daß  an diesem Wochenende das Stadtfest war. Eigentlich war das Stadtfest etwas ernüchternd. Keine Straßenmusikanten, keine richtigen Marktbuden, Podien waren zwar aufgebaut, doch keine Kabel verlegt, die Bühnen verwaist - es fehlte an Spontaneität, Fröhlichkeit oder wenigstens einer entspannten Atmosphäre ... es war merkwürdig. Eigentlich war das Stadtfest eher ein großer Flohmarkt, der sich in der langen Hauptstraße (Fußgängerzone) entlangzog, Aber dafür waren die Geschäfte ein bisschen länger offen und so konnten wir mit reichlich Beute von dannen ziehen.
Wir lieben diese kleine Stadt, sie ist ein Touristenmagnet im Taubertal, hat ein nettes Museum, eine Stadtburg, hübsche Häuser und normalerweise  eine äußerst freundliche Einwohnerschaft, nur an diesem Tag wirkte alles  reichlich verspannt. Eine angenehme Begegnung hatten wir in der Gerbergasse, als wir ein wirklich schön dekoriertes altes Haus betrachteten (Claudia  kann dabei  richtig hübsch verzückt blicken). eine ältere Dame mit Fahrrad  sah es und meinte: "Der einzige Lichtblick in dieser Gasse". Ja, es war das einzig wirklich hübsche Haus hier. Wir hatten ein kurzes, aber schönes Gespräch über den Ort, seine Häuser und neue Bewohner, die ihre Erwerbung  liebevoll ausstatten und Enten im Stadtgraben. Von dem Haus habe ich leider kein Foto, auch kein älteres, aber dafür von Enten^^,



 Eine meiner Errungenschaften stammt aus einem Ramschladen (muß man schon so sagen). Zwischen allerhand Krusch und Glitzerkram und Plastikzeug fanden wir einige wenige Schätzchen, darunter einer wirklich hübschen Dose, die Claudia gekauft hat und ein kleines Holzregal, das ich für  meine Katzenfiguren gekauft habe.
Ein paar der Schleich-Figuren sind hier nun untergebracht und sie machen sich gut darin. Meine Art zu dekorieren ist nichts im Vergleich zu Claudias Talent, aus Wohnungen eine  vielfältige Entdeckungswelt zu gestalten.




Bescheidene Regaldekoration
 





Donnerstag, 11. Juli 2013

Bald ist Wahl ...

as unsere werten Politverbrecher in Berlin so schwören ...
"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde."
Dieser Artikel 56 ist nun wiederholt gebrochen, insbesondere von Angela Erika Merkel.  wer als Bundeskanzlerin oder gar als Bundesinnenminister sich wissentlich unwissend stellt oder sogar Belastungen und, wie es ja im Schwur heißt, "Schaden" für das Volk nicht abwendet, der gehört aus dem Amt bereits vor einer Wahl entfernt und angeklagt.
Willy Brandt und andere Politiker sind wegen gernigfügigeren Skandalen abgetreten, Merkels Rücktritt und auch der von weiteren Spitzenpolitikern ist überfällig - um es mit Merkels Worten zu sagen:
Ich habe "vollstes Vertrauen" in die Bundeskanzlerin ^^.
Allgemein reicht es mir schon längst mit diesen etablierten Parteien, die Deutschland am liebsten Ges(ch)ichtlos umgestalten, sich ohne Scham am Volk schadlos halten, lieber die Interessen anderer Länder als des eigenen Landes zu eigen machen (Europapolitik ist ja viel wichtiger als sich um Deutschland kümmern). Die CDU geht mit Europapolitik in den Wahlkampf, obwohl  die meisten Bürger es lieber sähen, Merkel und Co. würden sich endlich in erster Linie um Deutschland kümmern.
Wir sind doch nicht das dumme Stimmvieh, das man je nach Bedarf melken kann, doch leider scheint sich ein großteil der Deutschen in der Rolle des dumpfen Herdenviehs wohlzufühlen, zuckt als Äußerung des Protestes mit der Achsel, meckert etwas und widmet sich wieder dem Gras auf der Weide.

Europa zu einen ist gut und wichtig, aber nicht auf Kosten der Staats- und Volkeseigenen Individualität, und hier besteht eine große Gefahr, daß Deutschland zugunsten des Euro und der EU geopfert wird. Wie kann die Erika, die offensichtlich lügt oder aber extrem naiv ist,  hierzulande immer noch im Umfragehoch sein?
Das erinnert mich doch arg an "Mutter Beimer" von der Lindenstraße oder Inge Meysel: auch wegen ihres Fürsorge- und Mamaimages  sehr beliebt, ist es doch so, daß wir in einem einlullenden Ponyhoftreiben leben wollen?
Rot, grün, Schwarz, Gelb, das ist passé, nicht mehr wählbar, schädlich für das Land, doch komme keiner auf die Idee, es aus Protest einbräunen zu wollen. Gebt lieber den kleinen Parteien endlich ihre Chance, die sich unter den "Sonstigen" mischen, und geht wählen anstatt zu resignieren.
eigentlich sollten sich die Bürger der BRD in Berlin zusammenfinden und nach arabischer Sitte einen Schuh Richtung Bundestag hochhalten, diese Sitte ist mal etwas, was sich aus einem anderen Kulturkreis übernehmen läßt - denn vor dieser derzeit herrschenden Politkaste ist ausspucken nicht so leicht möglich.
Ich frage mich, wie lange eine Kuh zu reizen ist, bis sie aus der Koppel ausbricht und randaliert? Was  braucht es noch bis das deutsche Volk aufwacht?
 Oder drehen wir den Spieß um und spähen selber mal die Parteien und ihre Verrantwortlichen aus?
  Überwachung gewisser Personen tut not

Ach, und liebe SPD: spart die Steuergelder, stellt die Wahlkampfversuche ein, belästigt nicht weiter die Bürger. denn  mit Steinbrück, eurem Wahlprogramm und dem Bund mit der unsäglichen Claudia Roth will euch keiner, der bei klarem Verstand ist, denn die Folgen sind nur allzu deutlich, wäret ihr an der Macht.


Sonntag, 7. Juli 2013

Goethe beim Insel-Verlag

ie Themenvielfalt über Goethe ist schon erstaunlich, besonders beim Insel-Verlag ist mir das aufgefallen, Mittlerweile habe ich einige Taschenbücher, die  mir von der gleichmäßigen Gestaltung und der Titelbildgestaltung sehr gut gefallen. Hier zeigt es sich wieder, daß Bücher alleine schon durch ihr Äußeres  es wert sind, sie in den Bücherregalen stehen zu haben. Man steht versunken davor, nimmt sie in die Hand und bewundert diese herrliche Form des Mediums. Tatsächlich ist es auch möglich, sich in Bücher zu verlieben.

 Bücher sind kein geringer Teil des Glücks. Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft sein, so sagte einst der preußische König Friedrich II., und ich kann mich dieser Ansicht wirklich  mit Freude anschließen. Bücher als Beute aus einem Buchladen oder auch mal vom Flohmarkt, vom Internethandel oder als ausrangierte Exemplare einer Bücherei in mein Zuhause zu bringen, ist für mich ein richtiger Glücksmoment.
Goethe selbst hat Bücher eher als Mittel zum Zweck, als unterstützendes Medium für seine Forschungen gesehen. Seine Bibliothek im Haus am Frauenplan zu Weimar wirkt entsprechend eher einem Lagerraum für Bücher. Es ist schade, daß er nicht die gleiche Leidenschaft dafür entwickelt hat wie für manch andere seiner Wissensgebiete.





Aus "Mit Goethe reisen"




Aus "Goethe aus der Nähe"
Detail von  "Goethes Gretchen"


















Der Insel-Verlag bietet noch einiges mehr an Büchern über Goethe bzw. andere Gestalten der Zeit um 1800, die mich noch reizen. Dank der großen Wohnung habe ich auch dafür viel, viel Platz. 
Die Masse der Bücher über Goethe sind  flüssig geschrieben, genau recherchiert und gehen gut ins Detail. "Mit Goethe reisen" aber zum Biespiel weist erhebliche Lücken in der Liste von Plätzen und Orten auf, die Goethe aufgesucht hat, so fehlen etwa Würzburg und Dornburg, was umso erstaunlicher ist,da er mehrere Male Dornburg ebsuchte, dort wohnte und auch an seinen Werken arbeitete.
Bei "Goethe und Lenz" fehlt zu den Briefen bzw. Briefauszzügen ein Erläuterungs- und Kommentarteil und insbesondere für die französischsprachigen Brieftexte eine Übersetzung.

Freitag, 5. Juli 2013

Der Katze Brünis neuer Schlafplatz ...


rüni, die Gartenkatze von uns, hat auf meinem Balkon einen neuen Schlafplatz gefunden: auf einer Liege mit rollen (die allerdings untauglich zum Entspannen ist und entsorgt werden soll). Hier verbringt sie seit kurzem die Nächte.  An dem Gerät geht der Weg meiner Katzen vorbei. Die beiden sind  nicht gerade Freunde von Brüni, fauchen sie stets an (sie dagegen ist friedfertig und möchte meine Katzen kennenlernen). Die Reaktion von Gina und Lina, als sie Brüni entdeckten, war auch entsprechend "freudig".

Brüni auf der Liege ...
Meistens schläft Brüni unter dem Balkon auf Claudias Terrasse, irgendwo zwischen den Bäumchen. 
 Tagsüber auch auf dem Bretterboden der Terrasse.




... und  was meine Katzen dazu meinen








Brüni im tiefen Schlaf, von meinem Balkon aus fotografiert




Donnerstag, 4. Juli 2013

Schriften des Stadtmuseums Jena

Durch Zufall bin ich auf diese Schriftenreihe gestoßen, als ich mich über den Ort Dornburg informieren wollte, den Goethe und andere so faszinierten. Die Bände 1 (Dornburg) und 11 (Jena)  wurden 1966 bzw. 1970  herausgebracht. Neben der Hauptperson Goethe  gibt es auch eine Fülle an Informationen über die Orte, einzelne Gebäude oderMenschen, mit denen er Kontakt hatte.
Besonders hat mich eine Zeichnung des Jahres 1908 erfreut, die  wie ein Fenster in das dargestellte Jahr 1796 wirkt und den Herzog  Karl August mit Goethe im Vordergrund sowie den Brüdern Humboldt und Professor Lenz auf der Treppedes alten Jenaer Schlosses zeigt.
Nach allem, was ich  an Fotos und alten Zeichnungen gesehen habe, scheint mir die Gegend um Weimar, Jena und Dornburg eine längere Reise wirklich wert zu sein.