Samstag, 29. Juni 2013

Regal aufgestellt

ein Claudias Umzug kam ein Regal erst einmal in die Garage, da sie nicht wußte, wohin das Möbelstück eigentlich soll und ob sie es überhaupt behalten sollte. Ich habe es auf ihr Angebot hin, ob ich es haben möchte, gerne genommen. Die beiden Apothekerkommoden fanden einen neuen Platz im Wohnzimmer und an ihrer statt kam das Regal an diesen Platz. Angefüllt sind die fünf Fächer mit meiner Truhensammlung, die vorher weit verteilt in der Wohnung herumgekleckst war, nun aber einen gemeinsamen Ort zum Angeschaut werden gefunden hat. Farblich paßt das Regal perfekt zu den anderen Möbeln und zu den kleinen Truhen sowieso. Die Aufsätze und Seitenverzierungen machen das Regal, das aus den USA stammt zu etwas besonderem. Ich habe es recht gern und bin froh und Claudia dankbar, daß ich es haben durfte.
.Es gibt noch für mindestens fünf Truhen die Möglichkeit, eine neue Heimat zu bekommen, da muß ich wohl in Zukunft wieder die Augen aufmachen und mich umsehen - morgen geht es zu einem Flohmarkt, vielleicht findet sich da was?



























Da ich thematisch gerade im Wohnzimmer bin, paßt ja auch ein Foto von Lina dazu, die sich hier auf einer Sitztruhe ein ruhiges Eckchen zum Schlafen gesucht hat, um bei mir in der Nähe sein zu können.


Donnerstag, 27. Juni 2013

Zwei Zufallsfunde für wirklich wenig Geld

Mein Lieblingsantiquariat bietet immer wieder mal die Bestände der Heimatliteratur für den halben Preis an.
Kürzlich mußte ich mal wieder den Beihilfeantrag für meine Mutter zur Bezirksfinanzdirektion bringen, was mich in die Nähe des Antiquariats brachte - natürlich bin ich schnell mal hingelaufen. Prompt platzte ich genau in die Buch-zum-halben-Preis-Aktion hinein und wurde fündig.
erfreulich ist für mich vor allem das Buch "Goethe und Franken", das mich gerademal 1,50 Euro gekostet hat. Im besten Zustand und inhaltlich wirklich interessant, denn es befaßt sich auch mit den Reisegewohnheiten und Straßenbeschaffenheiten der Zeit um 1800. Der Stürtzverlag hat Anfang der 1980er sehr viele Bücher  aus dem Genre Heimatliteratur herausgebracht. Die Verpackung und Gestaltung  sind immer wieder ansprechend und man möchte die Bücher nur zu gerne im Regal stehen haben.

Detail aus der Lithographie "Frankenstein'scher Hof"
Die Post im Roten Haus, Frankfurt, Detail




Goethe und Franken






Das Umschlagbild zeigt "Die Post im 'Roten Haus' an der Zeil in Frankfurt, das Johann Balthasar Bauer (1811-83) gezeichnet hatte. Es zeigt sehr lebendig das Treiben an einer Poststation der damaligen zeit. Wer sich dafür interessiert, der kann sich das auch real in dem genialen Film Flucht nach Varennes anschauen.


Mein zweiter Buchfund ist ebenfalls vom Stürtzverlag, im selben Format wie das erste Buch. Die "Biedermeierzeit in Franken" ist im Gegensatz zu "Goethe und Franken" mit vielen farbigen Abbildungen illustriert. 168 Seiten, die allerhand Details vom einfachen Leben, dem Alltag und regional-politischen Geschehen im Franken der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu erzählen wissen.

Der Bergfried der Nürnberger Burg


Domstraße Würzburg, Passant

Detail aus Lebschees Bild "Kloster Banz"
Biedermeierzeit in Franken
Von Malern, Dichtern und Schriftstellern dieser Zeit interessieren mich im allgemeinen in erster Liniedie Menschen, die hinter ihren Werken stecken. Beispielsweise  sind für mich die Biographien der Brontes, von Jane Austen, Goethe oder Schiller eher von Bedeutung, ohne das mich ihre Werke reizen (mal von Gemälden abgesehen).

Dienstag, 25. Juni 2013

Neuer Briefkasten !

Unser Garagentor besitzt zwei Briefkästen. Claudias Kasten ist eine hübsche Holzkonstruktion im Landhausstil, der meinige dagegen ein lummeliges 08/15-Blechdingens, in das gerade mal die gefürchteten schmalen Briefkuverts mit Sichtfenster von der Länge her passen. Noch dazu isst er durch Klebfilmreste   verunstaltet, da er eine Weile geschlossen bleiben mußte (Hausleerstand).
Macht schon was her, was?
Nun hat die wunderbare Frau, die unter mir im Haus wohnt, zum Geburtstag einen ganz tollen, schön großen Kasten geschenkt! Vielen lieben dank, Claudia!  er hat ein Wappen und passende Details, die zu meinem Mittelalterhobby passen. Ein wirklich schickes Ding und er ist nicht etwa aus billigem Blech!  So bald es geht, werde ich ihn befestigen.



In Marktheidenfeld fand ich bei Müller eine neue Kitten-Figur von Schleich. Die beiden süßen Katzen mußten natürlich gleich mit. Wieder zwei Stückchen Schwarz im großen I-Tüpfelchen des Wohlbehagens.

Ich genieße es, Claudia als beste Freundin zu haben und mit ihr leben zu dürfen.


Donnerstag, 20. Juni 2013

Ruhiger Tag


ina hat es sich wieder im Korb .... hm ... bequem (?) gemacht, Gina sieht sehr entspannt und glücklich aus in ihrem tiefen Schlaf. Beide sind wegen dem Sturm zusammen heimgekehrt und nun harren wir dem vielleicht sich einstellendem Gewitter. Die beiden hecheln manchmal nicht schlecht vor lauter Hitze. Bewegung wird dabei möglichst vermieden. Dösen, schlafen abwarten.



 

 Katze Brüni liegt unten im Garten unter schattigen Büschen und schläft ebenfalls - die totale Katzensiesta
ist bei uns zu sehen :o)


Donnerstag, 6. Juni 2013

Kleine Gräben stechen plötzlich hervor

Ansonsten herrscht hier Leere ...
eben den großen Tragödien, die derzeit durch die Medien bekannt werden, gibt es auch eine Unmenge kleinere dieser Art. Bäche und Rinnsale, die gewöhnlich kaum oder gar nicht auffallen, weil sie so unscheinbar die Landschaft durchziehen und sich nicht gerade spektakulär geben, führen nun randvoll Wasser, oft genug können sie die braune Brühe nicht halten und aus einem simplen Trockengraben werden zwei, drei braune Streifen, die alles in ihrer direkten Umgebung fluten.
Wie wichtig das Vorhandensein und die Pflege solcher Gräben ist, kann man diese Tage wieder erkennen. Leider werden die schmalen, normalerweise wenig Wasserreichen Bäche und Gräben meistens unterschätzt.  Am Rande der berühmten Flüße treten nun auch Bäche  aus ihrem Bett, von denen man es nicht wirklich glauben mag.
Tiere können einfach mal weiterziehen und sich an einem anderen Platz niederlassen, doch der Mensch mit seinem Besitz- und Geldsystem kann es nicht so ohne weiteres. Was hier  an Werten verlorengeht, das den Ruin bedeuten kann - man mag gar nicht daran denken.
Neben den vielen Helfern, die freimütig anderen unter die Arme greifen, zupacken und mitretten, gibt es auch leider die Landplage der Gaffer, die eher behindern und durch ihre unverhohlene Neugier den betroffenen Menschen  eine Last, ein Ärgernis bedeuten. Daß man sich am Leid anderer ergötzt und das ganze als eine Art Freilichttheater betrachtet, liegt wohl ebenso  in der Natur des Menschen wie beherztes Eingreifen. Daß die einen helfen, die anderen gaffen, den Unterschied erfährt man ja auch  bei Unfällen, Diebstählen, oder wenn ein Mensch auf offener Straße zusammenbricht.

Trockengraben in einem Grund direkt neben der Autobahn