Dienstag, 26. März 2013

Das Heim für die Katzen wird eingerichtet

etzt kommen die Katzenmöbel und -sachen in die neue Wohnung. Lina bekommt zunächst ihren gewohnten Hochsitz auf dem Kleiderschrank und zusätzlich einen Platz auf dem Kühlschrank. Von dort werden die beiden die gesamte Wohnung gut im Blick haben und alles beobachten können - Katze liebt das ja.  Das "Haus" auf dem Kühlschrank ist ein umgearbeiteter Nachttisch von Möbelum.
Zwischen Kleiderschrank und Kühlschrank möchte ich noch einen neuen Kratzbaum hinstellen, damit die Katzen bequem auch auf die Schränke können.
Als Unterlagen habe ich eine flauschige Decke in Blau und für den Kleiderschrank ein großes Stück eines falsch genähten Gambesons genommen. es hat sich gelohnt, meinen Murks nicht wegzuschmeißen. Die Katzen haben damit weiche Unterlagen, die sie auch zum Kratzen verwenden können.
Vom Kleiderschrank weg führt ein Brett über das Wandeck hinaus, von dem die Katzen zum Kühlschrank hüpfen können (so hoffe ich).



"Mein" Katerfreund war auch wieder da und hat sich auf der Bank gesonnt. Gestern fauchte und maunzte er noch gleichzeitig, heute traute er sich näher heran, war sich aber noch unschlüssig, ob ich nett oder gefährlich für ihn bin. Vorsichtshalber, auch um ihn nicht gleich zu verscheuchen, versuche ich nicht, ihn zu streicheln. Im Garten begegnete ich ihm später auch noch. Jetzt haben wir also in Bälde zwei (vorübergehende) Hauskatzen und einen Gartenkater.





Mittwoch, 20. März 2013

Überall Veränderungen ...


Mißmutiger Blick ...
ina und Gina haben allen Grund, durcheinander zu sein. Nicht nur in ihrer Wohnung  verschwindet und ändert sich ständig etwas, nein, sogar rund um das Haus  gerät ihre gewohnte Welt aus den Fugen. Drei Tage haben Gartengestalter aus dem Stück, das sich abmühte, eine Wiese darzustellen, einen gepflasterten Bereich für Zweiräder und was weiß ich noch alles gemacht.
Es macht den Katzen keinen Spaß mehr, darauf zu laufen, schließlich liegt dort auch noch unverteilter Split herum, nicht gut für zarte Pfoten. Aber erforscht und die Arbeit kritisiert muß trotzdem werden, von den beiden.
Wenigstens ist ihr Pfad durch das Gesträuch am Haus noch da, konnte Gina beruhigt feststellen. Meine Hoffnung ist, daß diese Neuerungen am Haus dazu führt, daß die beiden Katzen sich schneller in ihre neue Heimat einleben und der alten weniger nachtrauern.

Strecken ...
Besonders Gina fühlt sich gar nicht mehr wohl. Lieber bleibt sie draußen und kommt fast nur noch zu Speis und Schlaf herein. Die letzten drei Tage vor dem Auszug werden noch übel für die beiden werden.
Lina kommt mit Veränderungen besser zurecht und reagiert sehr gelassen und neugierig, sie hat sich wohl damit abgefunden, daß ständig Vertrautes aus der Tür getragen wird.








"Wir fühlen uns unwohl!"



Montag, 18. März 2013

Der Aufsatz des Aufsatzes

ie dafür gemacht, so gut paßt das Ikea-Aufsatzregal zu Claudias "altem" Amerikaner. Von der Farb- und Formgebung her verstehen sich Schreibtisch und Regal prächtig. So einen tollen Arbeits- und Freudeplatz hatte ich noch nie. In meiner Kindheit und Jugend bekam ich den alten Schreibtischschrank meines Vaters, der eine einklappbare Tischplatte und im Schrank mehrere Staufächer besaß, doch an diese amerikanische Ausführung kommt auch dieser 1960er Jahre Schrank nicht heran. Claudias Schreibtisch hat viel mitgemacht und hat eine eigene Atmosphäre entwickelt, die ihm einen besonderen Charme verleiht. Ich hoffe, daß ich gut mit ihm umgehen werde. Ein paar Stellen, an denen der Lack abgeblättert war, habe ich überstrichen. Der Tisch hat eine enorme Tiefe, die einiges an Stauraum zuläßt.

Bin gespannt, wie gut das Möbel und ich uns verstehen werden und welche Kreativität ich an ihm entwickeln kann.


Sonntag, 17. März 2013

Fünftes Buch für diesen Monat gekauft

eulich ging ich flugs zu meinem Lieblingsbücherantiquariat, nachdem ich Post- und Behördendinge erledigt habe. Das braucht es einfach nach solchen Momenten. Bücher sind eben gut für die Seele und schon der Aufenthalt in einem Buchladen oder Antiquariat ist etwas Schönes.
Der Schutzumschlag dieses Buches hier hat mich angezogen, bedauerlicherweise sehr lädiert und an einigen Stellen eingerissen. Ein Hirsch schaut etwas verdutzt auf den Betrachter, anscheinend wähnte sich das Tier unbeobachtet und sicher ...
"Das Buch über den deutschen Wald" wurde 1935 herausgebracht und hat eine Fülle an Informationen und schönen Bildern; Zeichnungen, Schwarzweiß-Fotos und Grafiken lösen einander in loser Folge ab.




Mit 350 Seiten für zwei Euro bin ich gut bedient Es wird ein feines Nachschlagewerk für mein Wanderbuchprojekt sein und hat schon seinen Platz im Bücherregal gefunden. Es paßt mit seinem bunten SU sehr gut neben  das Buch "Über allen Wipfeln" einem Buch über die Kulturgeschichte des Baumes. Bei beiden Büchern  fällt auch ein Unterschied in der Papierqualität auf: das Buch von 1935 ist mit 350 Seiten dicker als das Buch aus dem Jahr 2005 mit 380 Seiten.
Ein Fuchs hat eine Fährte aufgenommen














Eine Ergänzung für Liebhaber von Naturbüchern. Ich poste hier mal den Link einer Amazonliste von mir zu diesem Thema:
Bücher für Naturliebhaber und über das Dorfleben





Sachbücher wie dieses machen mir viel Freude, der Autor zeigt in seinen Texten auch eine große Liebe zum Wald. Detailverliebt erläutert er viele Besonderheiten von den unterschiedlichen Waldformen und seinen tierischen wie pflanzlichen Bewohnern.
Der Zustand des SU schmerzt mich etwas, ob ich eine Möglichkeit finde, ihn wieder in Ordnung zu bringen?

Samstag, 16. März 2013

Nicht mehr lange ...


ieser Kater wird Ende März oder Anfang April ganz schöne Augen machen, wenn er wie gewohnt auf den Balkon steigt, um Ruhe zu finden und meine zwei Mädels entdeckt.
Gestern war er wieder da und hat auf der Fußmatte geschlafen. Natürlich haben wir ihn nicht gestört und auch die Fotos und unsere Bemerkungen  bekam er nicht mit.
Später hat er durch die Bretter die große Wiese beobachtet, dann den Kopf gewendet und mich ganz gelassen angesehen. Daß nun wieder Zweibeiner im Haus sind, scheint ihm nicht viel auszumachen.
Zum Beobachten hat er sich auch genau hinter eine der Metallstreben gesetzt, an der er links und rechts vorbeisehen kann, aber selbst nicht direkt entdeckt werden kann. Seine Fellfärbung paßt auch gut zu den Brettern. Wer mag wohl von unten her diesen Kater entdecken können?
 Wird er auch später immer wieder vorbeischauen, wenn Gina und Lina eingezogen sind?


Sehen und nicht gesehen werden, für Katzen sehr wichtig
Oh, hallo!

Donnerstag, 14. März 2013

Treppen

ach der Arbeit im Haus haben wir durch Oberaltertheim eine kleine Runde gemacht, um die verspannten Muskeln zu lockern. Mir haben dabei  die verschneiten Treppen besonders gut gefallen. Der Tag war sonnig und richtig winterlich, entsprechend waren viele Leute unterwegs - obwohl, in diesem Dorf ist ständig die halbe Einwohnerschaft außer Haus auf den Straßen und Wegen, so kommt es mir oft vor, richtig quirlig.
Treppe zum Pfarrhaus

Treppe am Kirchenlanghaus






Meine "Noch zu lesenden Bücher" - oder die Vorhut davon - haben nun auch einen Platz auf einem Regal im Wohnzimmer gefunden.


Aufregung im Katzenland


Gina
ufgeregt und auch ängstlich reagieren Lina und Gina uf die Arbeiten an meinem noch derzeitigen Wohnort. Treppe und Parkplatz werden umgestaltet, was mit viel Lärm und ungewohnten Geräuschen verbunden ist. Gina und sogar Lina betrachten das ganze sehr argwöhnisch und trauen sich kaum raus, und wenn sie draußen sind, dann nur mit meienr Unterstützung heim. Wenn meine Clownkatz Lina sich schon versteckt und ängstlich maunzt, dann ist wirklich "was im Busch".
Lina
Auf den Kratzbaum am Fenster traut sich gerade keine Katze hinauf



Mittwoch, 13. März 2013

Regalwechsel


Gedränge auf dem Schreibtisch
egalwechsel im Bücherzimmer. Die beiden Kellerregale sind einfach für Bücher ungeeignet. Spontan habe ich sie durch zwei Billy-Regale mit je einem Aufsatz ausgetauscht, die zumindest in der Breite und Tiefe den Kellerregalen gleichen. Weiß kommt doch viel besser und alles sieht eher nach Bücher Zimmer denn nach Lager aus. Jetzt geht es mit Riesenschritten dem Umzug entgegen. Im ehemaligen Wohnzimmer werden wohl bis zuletzt Couch und großer Schreibtisch übrigbleiben.  Mit dem Ausräumen der Küche habe ich nun auch begonnen - die Weinflaschen ziehen als erstes um^^. Da ich die Möglichkeit habe, alles erst einmal zu lagern, nehme ich manchmal ziemlich wahllos die Sachen mit, eben alles, was ich derzeit nicht mehr benötige - Hauptsache, es ist schon in der neuen Wohnung. Es ist gut, einen Kombi zu haben, denn was in ein solches Fahrzeug alles reinpaßt, ist manchmal erstaunlich. Während meiner Mittelalterlagerzeit war der Ford- Kombi, den ich damals hatte, bis unter das Dach gefüllt, nie gab es Sorgen, das es zu eng werden könnte. Derzeit hat Claudia den Kofferraum für ihre Sachen und ich die Rückbank für meine Sachen zur Verfügung, ab und an muß ich aber mal eine Sonderfahrt mit meinen Möbeln alleine machen.
Das linke Regal wird natürlich auch noch ausgewechselt


Auch hier habe ich Mützenköpfe als Buchstützen

Katzenfigureneck auf dem Billy
Eifrig wird das Haus von den Nachbarskatzen besucht

Sonntag, 10. März 2013

Lina erzählt was

ein Mensch hat gemeint, ich solle doch mal so erzählen und erklären, wie ich das denn mit dem großen Karton mache, also, wie ich da beim Rupfen vorgehe, ob ich einen Plan habe oder einfach wahllos die Pappe zerfetze und so Zeug. Er hat ja viel Fotos gemacht, wie meine Schwester und ich  unser gemeinsames Projekt voranbringen.
Jetzt hat mein Mensch die Idee, dazu mal eine Fotoreportage zu basteln. Wie es halt so ist, führe natürlich ich die Regie und sage, was er fotografieren darf und was nicht.

Kann es los? Bist soweit?

Meistens fange ich am Boden an, ganz entspannt, kau mich von rechts nach links oder von links nach rechts rüber - ganz nach Lust und Laune. Wenn ich sehe, wo Gina aufgehört hat, mache ich da weiter, schließlich muß die Ästhetik des Rupfbildes ja stimmen. Wir haben zwei Löcher miteinander verbinden können und überlegen uns, ob wir erst nach oben oder unten zwischen den Löchern weiterknabbern. Da müsen wir noch drüber quatschen.

Reicht! Nächste Einstellung!

Sitzend geht vieles leichter, Katz kann am Boden rupfen oder an den Seiten, auch das, was katz über sich erreichen kann, ist bequem wegzurupfen. Da bin ich schon wahlloser: mal hier ein Bisschen, mal da etwas geknabbert ...  hinterher muß alles genau begutachtet werden. steht noch ein störendes Fitzelchen vor, kommt es weg, ist doch klar.
Es ist spaßig, wenn die Pappteilchen durch die Gegend fliegen und dann um mir herumliegen. Mein Mensch sammelt die alle in einer Schachtel und bringt sie ab und zu raus - Nistmaterial für Vögel, sagt er.

Was ich am Karton mag, das ist auch seine hervorragende Kratzeigenschaft! Da kratze ich mit Leidenschaft herum! Das tolle ist, daß das Pappzeugs  dabei abgeht und am Boden rumliegt (oder auch  auf mir ...). Da kann ich neue Löcher in den Karton kratzen und diese dann vergrößern! Außerdem ist Gymnastik auch gleich mit dabei!
Haste das drauf?!

Fertig?!
Arrr! Hör auf, Fotos zu machen!

So, das  war jetzt ein Eindruck, wie ich den Karton rupfe. Das Ergebnis ist immer wieder  berauschend. Aber ich kann euch auch noch was sagen: Neben Gymnastik und Spaß wird katz ganz schön müde davon!






Genug davon, ein andermal erzähle ich, wie mein Mensch mit mir heute spazierengegangen ist, was auch ganz toll war!