Dienstag, 11. Dezember 2012

Nikolausberg bei Würzburg


ls neues Eldorado für Spontanwanderungen oder Spaziergänge haben Claudia und ich den Nikolausberg entdeckt. Vor allem nach Shopping-touren und sonstigen Gelegenheiten, zu den wir in die Stadt fahren, machen wir hier gerne einen Halt.
 Bekannt ist er wegen dem, Käppele, der Frankenwarte, dem kleinen "Eiffelturm", dem Schützenhof  und evtl noch dafür, daß hier 1866 die Preußen auf die von Bayern besetzte Festung  kanoniert haben.
Es gibt auf dem Berg weitaus mehr zu sehen und zu entdecken. Er ist für mein Empfinden eine kleine Oase der Ruhe, der Vergänglichkeit, des Erholens und Erstaunens. Die vielen Schluchten, die zum Steinbachtal hinunterführen, die verwinkelten Wege und kleinen Streuobstwiesen sind etwas ganz wertvolles für die Stadt, denn so sah es einst rundherum um die Bischofsstadt aus, bevor die alten Befetigungen fielen und neue Stadtteile entstanden. Weiterhin ist dank dem Verschönerungsverein ab 1860 ein hübscher Park entstanden.
"Nikolausberg" als Name dürfte von den Kapuzinern herrühren, die seit 1747 die Wallfahrt zum Käppele betreuen. Der ursprüngliche Name findet sich noch als Flurname oberhalb des hinteren Johannishof: Klößberg (mundartlich Glessberg),  "Am Klößberg" erinnert an den alten Bergnamen.auch eine Straßenbezeichnung..


Im Käppele

Wegweiser des VVW



 Für den Verschönerungsverein Würzburg hat ein Heidingsfelder atmosphärische Wegweiser gestiftet, die sehr liebevoll und passend gestaltet wurden.
Weitere Fotos vom Nikloausberg (und auch dem Steinbachtal) sind
h i e r 



Unikum der Straßenmeisterei vergangener Tage

Pavillon im Sportzentrum

Schützenhof-Gänse auf dem Heimweg

Ein müder Schäfer an der Betsteige

Warnschild

Sichtbarer Hinweis auf die bayerische Gegenwehr




Neue alte Bücher!

rrr!
Habe mir eine Sammlung kompletisiert, die ich vor über 20 Jahren einmal anfing. Es handelt sich um die Gespenstergeschichtenreihe vom Fischer-Verlag. Nun sind sie da, und zügig hintereinander gekommen - Gespenstergeschichten aus Nordamerika, London und Schottland. Schmale Bändchen mit wunderbaren Gute-Nacht-Geschichten.
Leider fehlen bei den Londoner Geschichten Anmerkungen zu den Autoren, während die anderen Taschenbücher  Kurzbiographien beinhalten. Für mich ist das eines der kleinen Beiwerke, die ein Buch erst pefektionieren, denn es ist ein kleiner Beitrag, der die Geschichten etwas farbiger machen, wenn der Autor nicht Gesichtslos bleibt. Mir verhilft es, über die Autoren zu forschen und evtl. mehr von ihren Publikationen zu entdecken.



Auf einem Bücherflohmarkt fand ich erfreulicherweise Edgar Allan Poe's "Geschichten des Grauen" in einem dreibändigen Sammelschuber. Das Papier anschauen wird durch die Illustrationen von dem begnadeten Alfred Kubin verschönert. Manche kenne ich aus diversen Sammelbänden mit Horrorgeschichten unterschiedlicher Autoren, doch hier sind die Zeichnungen bei ihrer für sie bestimmten Geschichte zu finden.
Band Eins enthält neben sieben Kurzgeschichten den "Bericht des Arthur Gordon Pym aus Nantucket", dem einzigen Roman von Poe, der 1838 veröffentlicht wurde
Auf Wikipedia gibt es zu dieser Geschichte einen besonderen A r t i k e l .
Band 1


Band 2

Band 3

"The tales and poems of Edgar Alan Poe" mit Illustrationen anderer Künstler fand ich auch  bei archive.org:
Beispiel mit Band 1 der Sammlung von John Ingram . 
Diese Website liebe ich wegen ihrer Fülle an digitalisierten büchern, die man als Buch entweder gar nicht oder nur noch antiquarisch findet.
In jüngster Zeit gibt es erfreulicherweise den Trend, die werke früherer Schriftsteller mit den Originalillustrationen herauszubringen.. Auch hier gibt es geteilte Meinungen. Viele Leser möchten sich ihre eigenen Kopfbilder nicht durch Illustrationen zerstören lassen, andere - so auch ich - erleben die Geschichten auf diese Art intensiver. Für mich müssen diese beigefügten Zeichnungen zur Geschichte passen. Ideal ist dabei, wenn sie auch in der Ausstattung von Kleidern, Möbeln und Details dem Zeitbild entsprechen.


Drei Kubin-Zeichnugen aus jeweils einem Band




Passende Initialen
Ein weiterer Flohmarktfund ist meinem gestiegenen Interesse über das Leben am Hof des französischen Königs Louis XIV. zu verrechnen. Sargon Youkhana, ein deutsch-irakischer Schriftsteller hat einen fundiert recherchierten Roman geschrieben, den ich bereits angelesen habe. Sein Schreibstil gefällt mir. Auch der persönliche und freundliche Kontakt zum Schriftsteller war interessant und entspricht dem Bild, daß ich mir vom Autor machte. Er hat noch einen weiteren historischen Kriminalroman über das Hannover des ausgehenden 17. Jh. geschrieben.

Freitag, 7. Dezember 2012

Denk ich an meine Katzen ...

Gina beobachtet die Welt außerhalb des Fensters
enk ich an meine Katzen, so stelle ich fest, daß sich unser Verhältnis in der zweiten Jahreshälfte 2012 intensiviert hat. Vorurteile reden ja davon, Katzen seien Gefühlskalt und interessieren sich wenig dafür, ob ihr Mensch da ist oder nicht. Nun, bei Lina und Gina kann ich - ohne jetzt etwas zu interpretieren - schreiben, daß sie mir gegenüber zugeneigt und freudig auftreten. Es ist oft festzustellen, wie sehr es ihnen Spaß und Freude macht, mit mir spazierenzugehen, zu spielen oder zu schmusen. Generell ist eine von ihnen in meiner direkten Nähe. Ihre Zuneigung zeigt sich vielfältig, bei Lina Kopfstöße, Pfotenstupser und Hand-/Fingerlecken, bei Gina Stirn-an-Stirn-Meditation, auf dem Schoß dösen, meine Wange mit der Pfote stupsen.
Sie spielen, jagen und toben auch wieder mehr miteinander, gehen nach draußen  und kommen wieder häufig zusammen.


Gina am Fenster
Tiefschlafhaltung von Lina - so ist sie total entspannt



Was? Schon wieder Fotos?!
Lina, spätnachts und nachdenklich

Katzenspiel "Wer kriegt den Katzentunnel?" Dieses Spiel spielten schon meine Kater Franky und Ronny

Lina hat gewonnen

Nach dem Sausen und Toben ist gut Ruhen

Gina auf einem ihrer Lieblingsplätze: auf mir^^

Zufrieden und satt

Hm? Was?

Mit ihnen habe ich etwas besonderes, etwas anders als mit meinen Jungs Franky und Ronny, die auch eine besondere Lebensphase für mich waren. Jede Katze ist einzigartig und individuell, mit eigenen Vorlieben und Abneigungen - wer weiß, wie sie so über mich denken.