Montag, 12. November 2012

Es ist schön, in der Moderne zu leben^^

och, das Mittelalterhobby ist nett, auch nachfolgende Epochen haben ihren Reiz, nur würde mir vieles fehlen, würde ich von jetzt auf nachher in die Vergangenheit katapultiert werden. Da wäre beispielsweise mein neuer Wasserkocher. er steht für viele elektronssiche Kleigneräte, die einem den Alltag geradezu luxusartig erleichtern.
Mein alter von Clatronic ist gestorben, er hielt sehr lange, was mich dazu bewog, von der gleichen Herstellerfirma einen neuen zu holen - und bei Poco (die, welche in der Werbung  ohrenschmerzartig "Domeene!" genannt wird) wurde ich fündig. Wirklich eine Liebe auf den ersten Blick!
 Jetzt habe ich einen WKS 3437 Wasserkocher von Clatronic, schwarz mit Edelstahlgehäuse mit angenehmen abgerundeten Kanten.

Wasserstandsanzeige




Deckelverschluß















Die Produktbeschreibung erzählt:

•    Bis zu 1,7 Liter Füllmenge (es geht auch etwas mehr)
•    Einfache Handhabung durch kabelloses Design – leichtes Ein- und Ausgießen (stimmt)
•    360° drehbare Steckverbindung (mangels Raum noch nicht erprobt)
•    Verriegelter Sicherheitsklappdeckel (besser als bei meinem alten lässig mit Daumen und Zeigefinger machbar)
 •    Edelstahl-Wasserbehälter mit integriertem Heizelement (und sieht toll aus)
•    Integrierter Kalkfilter (echt jetzt!)
•    Automatische und manuelle Abschaltung (kocht das Wasser schneller als mein alter)
•    Trockengeh-/Überhitzungsschutz (Gehäuse ist nur noch heiß und nicht brühend heiß wie beim alten)
•    Wasserstandsanzeige (stimmt, hab ich gefunden)
•    Ein-/Ausschalter, blau beleuchtet (macht das Auffinden im Dunkeln  ganz leicht)
•    Praktische Kabelaufwicklung  (kann ich bestätigen)
•    Spannungsversorgung: 230 V, 50 Hz (also für alle herkömmlichen Haushalte verwendbar)
•    Leistungsaufnahme: 2400 W max.(mein alter hatte weniger Leistung)

Kaulquappenstopper
Wasserkochen kann zur Leidenschaft werden, mit dem überzähligen Kaffeewasser entkeime ich sowieso grundsätzlich gebrauchte Katzennäpfe oder die Spülbürsten.

Jetzt mache ich mir glatt noch ein Käffchen ...



Noch ein Entspannungsvideo dazu (ein Youtube-Fund, ich hab das nicht gefilmt)
Es soll übrigens tatsächlich Menschen geben, die nicht wissen, wann Wasser kocht!



Samstag, 10. November 2012

Wanderung im Affental

Karte mit Ausgangspunkt der Wanderung
ach Mutterbesuch und Besuch des Veitshöchheimer Werkstoffhofes habe ich am Freitag eine schöne Spontanwanderung ins Affental gemacht. Teilweise auf einer ganz neuen Route, vom Klößberg nordwestlich des Affentals aus. Teils waren die Wege noch reiner Schlamm und Schleim (so nennt Claudia verschlammte Wege), doch  im herbstlichen Wald konnte man solche Stellen gut umgehen. Erfreulich war die Freilegung eines alten Weges zu einem längst aufgelassenen Steinbruch am "Oberholz". Von dort aus konnte ich auch einen vergessenen Wirtschaftsweg am Berghang entlanggehen. Noch im 19. Jahrhundert war der Nordhang mit Weinlagen und Obstbäumen besetzt, was viele Steinriegel und Futtermauerreste bezeugen. Über einen Bergeinschnitt kam ich dann ins Tal und genoß den vertrauten Anblick von bekannten Bäumen und Wiesen. Insgesamt waren es etwas mehr als 13 Kilometer.

Mitte des Affentals mit dem Nordhang



Wein am Main

Bei diesem Kreuz parke ich oft

Weghindernis

Der alte Hangweg oberhalb des Affentals

Ich war das nicht!

Im Grund des Affentals
Dieses Wegstück wird von einer höher gelegenen Wiese und dem Südhang eingerahmt. Hier ist es immer feucht und matschig, egal zu welcher Jahreszeit

Das ganze  Tal heißt im mittigen Bereich auch "Im Trieb", was auf eine frühere Nutzung als Weideflächen hindeutet

Eine der Wiesenstücke im Tal

Blick von den nördlichen Höhen auf das herbstliche Tal

Höhenplatte nördlich des Affentals

Holzhäufchen

Bei Panoramio habe ich einen extra Tag für das Affental mit weiteren Fotos: