Mittwoch, 17. Oktober 2012

Was macht eine perfekte Wanderung aus?

ür mich persönlich ist eine Wanderung dann erfolgreich und lohnenswert, wenn am Ende ein kleines Detail im Gedächtnis bleibt; das kann eine Wiese sein, ein Pfad, ein besonders kurvenreiches oder Heckenbestandenes Wegstück oder sonst etwas, das dem Wandererlebnis das berühmte "I-Tüpfelchen" aufsetzt. Es gibt natürlich auch komplette Strecken, die in ihrem Gesamtumfang eine Besonderheit darstellen, was z. B. Für mich das Affental bei Retzbach, der Ölgrund bei Gössenheim, der Breitwald bei Eussenheim oder das Steinbachtal bei Rothenburg sind.
Aber auch diese vier ausgewählten beispiele haben für sich eine Besonderheit in der Besonderheit, das mag ganz kurz nur sein, ein Baum, ein paar Meter Fußweg, eine Mauer.
Selbst gewöhnliche Wege, zum einkaufen, zur Arbeit oder zur Werkstatt haben, wenn ich es recht bedenke, ihr ganz spezifisches Etwas, das dem ansonsten öden und langweiligen Pflichtweg einen kleinen Reiz geben. Dieser Reiz ist es, der eine Wanderung auch ausmacht, denn egal, wo man geht: es gibt immer Den individuellen Augenschmaus, den nur diese Wanderung, diese Gegend, dieses Dorf bietet – wann er kommt, ist ungewiß und das läßt alles noch spannender werden.
Hier ein paar Beispiele für die Krönungen diverser Wanderungen von mir:
Wanderung bei Erlabrunn (Pfaffenberg – Volkenberg), 
ein schmaler Pfad an einem alten Schotterschürfgraben entlang




  Oberdürrbach – Rimpar, eine kleine, steile Hangwiese mit einem kurzen Pfad zwischen Nadelbäumen und einer Heckenreihe






Wanderung bei Zellingen, nördlich vom Ort sind zwei alte Hangwege, kaum noch benutzt und angefüllt mit Relikten vergangener Bewirtschaftung








Margetshöchheim-West, eine lange Wiese, gesäumt von Hecken und ein Einzelbaum mit tollem Mainblick auf einer großen Wiese


Schenkenturm – Unterdürrbach, steiler Pfad in ein Tal

Leinach Süd – Ameisenberg, Hangweg am Himmelberg, teils mit Hecken, teils mit Wald besetzt














Samstag, 13. Oktober 2012

Selbst beschenkt ...

in "Ich muß mir selbst etwas Gutes tun"-Geschenk:

Ein weiteres Tedoxx-Rahmenbild und ein Katzenlesezeichenkalender, denn schließlich sind Lesezeichen auch richtig wichtig für den Lesegenuß. Derzeit lese ich gerade Lovecrafts Geschichte "Cthuhlhus Ruf", danach folgt Lovecrafts "Schatten über Innsmouth. Auf dieses Buch freue ich mich ganz besonders, da ich gerade auch das PC-Spiel Cthulhu"  spiele (komme aber gerade nicht recht weiter, weil ich ständig sterbe ... hmpf). Dieses Spiel basiert auf  Cthulhus Ruf und Schatten über Innsmouth.

Wer Lovecraft mag, sollte dieses Spiel unbedingt in seine Spielesammlung aufnehmen - der nette Nebeneffekt ist, daß man dabei auch amerikanisches Englisch lernen kann (deutsche Untertitel sind vorhanden).


Freitag, 12. Oktober 2012

Entspannt und gelassen sein ...

 austiere tragen mit ihrem Wesen und ihrem "einfach-da-sein" erheblich zu einem besseren Lebensstandart bei. So, wie  (mir persönlich) die Beobachtung einer brennenden Kerze am Abend oder in der Nacht ausreicht, um innere Ruhe zu finden, so stellt sich der Effekt genauso  (bei mir persönlich) bei der Beobachtung von Katzen ein. Egal, was ich mache, irgendeine meiner beiden Katzen ist immer in der Nähe und fühlt sich bei mir wohl - so wie ich mich mit ihnen wohlfühle, anscheinend sorgen wir für gegenseitige Ruhe und Entspannung. Vor allem, wenn man krank ist, können Tiere zum Seelen-Frieden und Gesundung beitragen. Gina und Lina sind Paradebeispiele für Muße und gepflegtes Abhängen.

















Samstag, 6. Oktober 2012

Ein Baum unter vielen ...

 ei der Autobahn in Höhe Waldbrunn gibt es eine Überführung, die eine Verbindung zwischen Waldbrunn und Oberaltertheim herstellt. Zwischen beiden Orten stehen drei Einzelbäume, die mir besonders auffallen, dem einen auf einem Feld bei Oberaltertheim habe ich bereits ein paar Zeilen und Fotos gewidmet .
Der kleine Baum bei der Autobahn fällt mir immer wegen seinen rundlichen Formen auf, das Blätterwerk bildet hier zwei Kugeln, die dem Baum ein besonderes Aussehen geben. Vor Jahren ist hier einmal bei Schneeglätte ein Auto über die Böschung vor den Baum gerutscht, ohne ihn zu beschädigen. Als die Auffahrt über die Autobahn neu gemacht wurde, bleiben meine Sorgen, daß auch die Bäume an diesem Straßenstück gefällt werden, zum Glück unbegründet. Ich hoffe, der Baum wird noch ein langes Leben haben.

 Den Baum wollte ich eigentlich schon längst fotografieren, aber erst jetzt hielt ich spontan an und machte zwei Aufnahmen von ihm im Herbstkleid. Weiter oben bei Waldbrunn steht noch ein Nußbaum, neben den eine Sitzbank gestellt wurde, der auch eine schöne Aussicht bietet (wenn die Autobahn nicht wäre, könnte es noch schöner sein, das ist eben der Lauf der Zeit).