Samstag, 3. März 2012

Die Schuhe von Oberaltertheim

nde Oktober 2011 fuhr ich wie so oft zu Claudia über meine geliebte Abkürzung Waldbrunn-Oberaltertheim.
Beim Vorüberfahren sah ich tief drin in einem Acker zwei säuberlich abgestellte Schuhe.  Zuerst dachte ich natürlich, ich sehe nicht recht, aber doch: da standen sie, als würde der Besitzer gleich wiederkommen und sie holen.
Wer mag die da nur vergessen haben?  Ein paar Wochen blieben sie so stehen, bis sie von Hunden verspielt wurden und über dem Feld  verteilt lagen. Irgendwann waren sie dann weg - dachte ich.






Herrenlos und vergessen
Auf der anderen Seite der Straße tauchten sie wieder auf, erneut nebeneinander gestellt. Direkt an einer Einmündung eines Feldwegs in die befestigte Straße, am Rande der Betonröhre, die als "Brücke" dient. Aber nun waren es drei Schuhe! Drei?! Wie kam denn das zustande?
Dieser urplötzlich auftauchende Schuh war wie die anderen auch ein Arbeits- oder Wanderschuh.
In näherer Umgebung war einfach kein vierter Schuh zu finden. Eine Weile schaute ich umher, aber .... nüscht.

Der neue Fundort



Nach vielen Tagen Regen, Frost, etwas Schnee und Schleudertraumatas durch das Spielen der Hunde sahen sie recht mitgenommen aus.
Im Graben war auch kein vierter Schuh zu sehen
Bis Ende Februar 2012 standen die drei so nebeneinander, unberührt, unbeachtet. Nun sind sie endgültig fort, vermutlich von Gemeindearbeitern in den Abfall geworfen.


Das Rätsel um ihre Herkunft bleibt. Vor allem - was ist aus dem vierten Schuh geworden?











Eine kleine kuriose Geschichte, ob sie sich noch aufklären läßt?

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