Sonntag, 25. Dezember 2011

Schlimmes Papier

eine Sammlung mit Werken phantastischer und Horrorliteratur wächst wieder an. Als Jugendlicher habe ich sehr gerne Gruselgeschichten gelesen. Aus dieser Zeit sind mir einige Bücher geblieben. Besonders die Autoren des 19. und frühen 20 Jahrhunderts haben es mir angetan, wobei ich natürlich nicht vor Autoren unserer zeit zurückschrecke. Ach, ich gebe auch zu, daß im Keller viele dicke Bücher von Stephen King zu finden sind.
Besonders die Taschenbuchausgaben der Verlage Suhrkamp, Diogenes oder Insel machen mir Freude beim Betrachten.

Ich habe vier kleine und süße Bücher aus dem Keller nach oben gebracht, die fortan wieder in einem Buchregal stehen dürfen. Der Scherz-Verlag hat eine niedliche Reihe herausgebracht, die für schier alle Lebenslagen etwas bietet: Kleine Bettlektüre.
Ich habe davon die schauerlichsten Schauergeschichten, nachtschwarze Vampirgeschichten, grabeskühle Gespenstergeschichten und die gruseligsten Gruselgeschichten. Alleine die Titel sind allerliebst.


Ein uraltes rororo-Büchlein konnte ich in das erwachsenenalter retten. Es ist sehr zerlesen und immer noch heißgeliebt:
Der verhexte Platz. Gespenstergeschichten aus aller Welt. Herausgegeben von Martin Gregor-Dellin, 1973 erschienen.
Desweiteren sind aus dem Altbestand zu nennen:
- Das Wassergespenst von Harrowby Hill und andere Geistergeschichten (Ravensburger TB Nr. 200)
- 13 Prisen Mitternacht. Die besten modernen Gespenstergeschichten, ausgewählt von The Times (Bastei Lübbe)
- Englische Spukgeschichten des 20. Jahrhunderts. Gespensterladies  (rororo)



Von Diogenes habe ich
- Gespenster. Die besten Gespenstergeschichten aus England, Schottland um Irland.
Herausgegeben von Mary Hottinger (ein dickes Buch und eines meiner Lieblinge)

-  Wilkie Collins: Ein schauerliches fremdes Bett (das lese ich gerade)
- W.F. Harvey: Die Bestie mit den fünf Fingern (das las ich davor)

Ich bin ein Fan von Kurzgeschichten. Lange Romane im Bereich Spuk und phantastische Literatur mag ich merkwürdigerweise nicht so sehr.

- Edith Wharton: Gespenstergeschichten (InselTB 4076, noch nicht gelesen und darauf bin ich sehr gespannt)




 Suhrkamp gibt mir massig Lesefutter. Die Bücher sind für mich auch wunderbar anzuschauen. ich mag die Lilatöne,
Hier habe ich
- Stefan Grabinski: Dunst und andere unheimliche Geschichten
- W. H. Hodgson: Geisterpiraten und andere schauerliche Seegeschichten
- W. H. Hodgson: Stimme in der Nacht. Unheimliche Seegeschichten (mein Liebling von diesem Autor)
- W. H. Hodgson: Das Haus an der Grenze und andere phantastische Erzählungen
- Guy de Maupassant: Die Totenhand und andere phantastische Erzählungen

Oh, und dann ist da natürlich Algernon Blackwood. Einer der Meister seines Fachs.
Ich habe von ihm
- Besuch von drüben
- Die gefiederte Seele. Erzählungen
- Der Tanz in den Tod. Unheimliche Geschichten
-  Der Griff aus dem Dunkel
- Das leere Haus

Ich bin ein Bettleser, nachts habe ich die größte Muße für diese Literatur. Oder in der badewanne.

andere Bücher werden noch folgen :o)





Die Zeichnungen sind Illustrationen aus diversen Gruselbüchern




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