Donnerstag, 22. September 2011

Unterwegs bei Gebsattel

 estern war ich geschäftlich in Gebsattel.
Um nun nicht nur von Würzburg in ein Haus  von Gebstattel und zurück zu fahren, bin ich früher  in dieses schöne Gegend gefahren, um auch mehr zu sehen, als nur Wände.
Meine Wahl fiel auf kleine Naturschutzflächen nahe Kirnberg . Wegen dem Berg dort nenne ich es "Naturschutzgebiet Wolfsberg".



Im Internet liest es sich so:
„Schafhutung um Kirnberg“

Das Naturschutzgebiet besteht aus vier, voneinander räumlich getrennten Teilflächen, die sich von der Struktur her unterschiedlich darstellen und im folgendem als „Hutungen um den Wolfsberg“, „Hutung nördlich Kirnberg“, „Hutung südöstlich Kirnberg“ und „Pleikartshofer Hut“ beschrieben werden.

Das Naturschutzgebiet mit all seinen Teilflächen liegt im Landkreis Ansbach, ca. 5 km südöstlich von Rothenburg ob der Tauber und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 51,9 ha. Der Großteil der Hutung liegt auf dem relativ steilen Abhang der Myophorienschichten. Die Hutung um den Wolfsberg zieht sich mehr oder weniger S-förmig vom westlichen Ortsrand von Kirnberg bis zum südwestlich Ortsrand von Erlbach. Auf einem Acker im Naturschutzgebiet findet man Brocken des typischen Schilfsandsteines.

In der Hutung nördlich von Kirnberg besteht die Vegetation hauptsächlich aus Schlehengestrüp, Krüppelschlehen und entbuschten Flächen. Die Hutung südöstlich von Kirnberg liegt zum Großteil am Abhang der Myophorienschichten, nur ein kleiner Gebietsteil im Osten ragt in die Estherienschichten hinein. Die Pleikartshofer Hut erstreckt sich über zwei Erhebungen und stellt mit seiner Obstbaumreihe, seinem Blütenreichtum und die Anbindungsfunktion an die nachfolgenden Hutungen ein kleines, aber wichtiges Teilstück dar.











Na, was soll ich sagen?  So eine kleine schöne Spazierwanderung hatte ich lange nicht mehr.  Man kann den Wegen der Schafherden noch folgen, die Köttel sind, als ich dort gegangen bin, längst verschwunden. Zecken? Keine Spur, zumal ich ein gutes Mittel dagegen habe: 
Antizeck der Firma Aries Umweltprodukte (und hat  auch etwas von einem Parfüm, es riecht gut). *Dies war eine Werbeeinblendung*

Auf zwei Fotos ist ein kleiner Ort mit einer Kirche zu sehen, das ist Kirnberg. Unspektakulär, doch die Kirche ist aus dem 12. Jahrhundert und  ist wesentlich m 14. Jahrhundert geprägt worden. Eine romanische Eingangspforte ist zu sehen, Fachwerk und mittelalterliche Ausmalungen (leider keine figürlichen Fresken). Erstaunt hat mich auch, das man sich für die Gefallenen des Ortes  Mühe gemacht hat. es sind nicht nur einfache Fotos der Toten (dieses gibt es auch) - nein, für Jeden gibt es zusätzlich eine Tafel mit Namen und einer figürlichen Szene, was die Todesursache war: ein Schützengraben, eine Bombe, ein Anker für den Tod auf See, ein Stahlhelm, Feuersbrunst etc.


Innenraum vom Chor aus

Romanische Tür, Holztür aus dem 18. Jh.

Der Chorraum


Konsolstein im Chor, frühes 14. Jh

Der reitende Tod auf einer interessanten Votivtafel
Konsolstein im Chor, frühes 14. Jh.


Konsole im Chor, spätes 14. Jh.

Konsole im Chor, spätes 14. Jh.


Sakramentshäuschen aus dem späten 14. Jh.

Grabstein eines Pfarrers Ackermann, 1776