Donnerstag, 9. Juni 2011

Wanderung bei Karbach

Einer der Grabsteine
eulich  habe ich mir den kleinen Ort Karbach angesehen. Grund waren drei Grabdenkmäler des Mittelalters. Bin noch durch den ganzen Ort gewuselt und habe sehr viel Altes gefunden.  Viele Fachwerkhäuser und  leerstehende Häuser. Wie so oft ist es wieder passiert: ein gaaaaanz ebsonders interessantes Häuschen mit tollen Türen und Fesntern ist in einem gerüstkorsett versteckt! Ausgerechnet dann, wenn ich .... aber das kenne ich ja schon.
Rest der Kirchhofbefestigung

Bald hinter den Hecken verschwunden


Da schaut auch niemand mehr heaus
Fratze an einem Fachwerkhaus
Das Wetter war gut, gemeldet waren aber Gewitter. Na, hab ich mir gedacht, die Zeit reicht aus, um auch eine kleine Wanderung zu machen. Bei der Schwüle wandern ... naja.
Schlußendlich waren es 10 Kilometer Außerhalb des Waldes war es drückend heiß, geradezu anstrengend, Fuß vor Fuß zu setzen - also ab in den Wald! Dafür hatte ich nun Insekten als ständige Begleiter, die unbedingt, aber richtig un-be-dingt in meine Nasenlöcher kriechen wollten  (zur Eierablage).
Eigentlich waren die unbefestigten Wege, die ich  ging, für Autos gesperrt, aber trotzdem waren es gleich drei, die eine Forststraße zur Abkürzung nutzten. Übrigens durchweg Rentner (wie Waldbesitzer sahen Autos und Leute nicht aus).
Unten im engen Tal  vom "Karbach" wunderte ich mich noch mehr über das verstärkte Verkehrsaufkommen.
Überall parkten Autos, mühten sich andere, an ihren geparkten Artgenossen vorbeizukommen, liefen Menschen in eine bestimmte Richtung.
Und siehe,  an diesem Sonntag war die Bayerische Holzrückmeisterschaft mit Zugpferden bei der Fuchsenmühle angesagt. Ich habe mich an dem Autodurcheinander vorbeigemogelt.
Ein Gespann versuchte, zentimeterweise rückwärtsfahrend  an den Fahrzeugen vorbeizukommen, andere wollten wegfahren und blockierten sich gegenseitig. Ein Mann saß mit geöffnetem hemd in seinem Auto am Straßenrand und wartete seelenruhig ab, bis sich der Knoten gelöst hatte.
Zwischendrin Fahrradgruppen, die einfach nur durch das Tal wollten ... es war eine chaotische Situation.
Die Fuchsenmühle selbst hat ein paar bnette leerstehende alte Häuser zu bieten, nebenbei bemerkt^^.
Eigentlich war das prächtig, denn bei dieser Hitze brauchte ich etwas zu trinken (selber von zuhaus mitnehmen? Wieder mal vergessen!)
Hab eine Weile zugeschaut und bin weiter marschiert. Das Wetter hatte sich mittlerweile geändert. Immer dunkler wurde es. Hab schon gedacht, naß zu werden, aber es ging gerade noch gut.
Bei der Rückfahrt machte ich Fotos von dem anbrausenden Gewitter. Es stürmte und wuschte um mich herum, alle Bäume und Sträucher waren einem Schütteltrauma nahe und der Himmel sah einfach nur genial aus.

Letztendlich wunderte ich mich über viele Radfahrer, die ohne ausreichende Vorbereitung (nicht Wasserflaschen - die fehlten bei manchen auch) losradelten. Mit dem beginnenden Starkregen sind nicht wenige naß geworden, ohne irgendwelchen Regenschutz dabeizuhaben geschweige denn andere Kleidung.



Eine ruhige Stelle im Tal fand ich doch noch

Der Karbach

Ich bin es einfach zu sehr gewöhnt, mich über das Wetter kundig zu machen und für alle Notfälle (außer Wasserflaschen, jaja) alles dabei zu haben, um das verstehen zu können.

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