Donnerstag, 7. April 2011

Thüngersheim besucht

ollte mal wieder die Mutter meines früheren besten Freundes besuchen, der sich mit 17 umbrachte, das ist also gefühlte 400 Jahre her. Bei der Gelegenheit habe ich mir endlich einmal das alte Dörfchen Thüngersheim, wo sie wohnt, genauer angeschaut. Das Dörfchen war äußerst leicht zu erkunden, da es noch seine mittelalterliche Straßenführung besitzt und  drei Längsstraßen und mehrere Quergassen dazwischen besitzt. Ganz viele alte Häuschen gibt es, von denen einige leerstehen.
Fenster mit gleich zwei originalen Steinschiebern entdeckt - eine Rarität!

Wann wurden diese Fensterläden zuletzt geschlossen und die Gardinen gewaschen? Oben der freiliegende Ansatz des alten Fachwerks.

Ziemlich ziemlich alte Tür.
 Überrascht hat mich die Vielzahl alter Hoftore und Türen.Profilierte Gewände zeigen den alten Reichtum einer traditionellen Winzergemeinde. Die frühesten Tor- und Türgewände stammen aus dem 16. Jahrhundert.
Vermauerte Tür, 1579
Hoftor mit Wappen, 1719


Reste der Kirchgaden der Kirchenburg.




 Noch einige nette Details aus dem Ort. Verblüffend war ein altes Eisentor, daß die Hausbesitzer als Deko in ihren Garten gestellt haben. Auch eine ungewöhnliche und nette Idee.





Wieder eine nette Katze kennengelernt.

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