Freitag, 22. April 2011

Kloster Bronnbach 3 - der Kreuzgang


ür mich persönlich ist der Kreuzgang des Klosters Bronnbach am beeindruckendsten.
Er stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert und  hat an seinen Wänden noch viele
ehemalige Grabplatten, die einst im Fußboden der Gänge eingelassen waren.
 Bis etwa 1475 war hier die Grablege des Niederadels.











Grabplatte von Ritter Hermann Seman v. Königheim, + 1291


Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"
Schreitender Fuchs, Rest einer Grabplatte, wohl 2. Hälfte 13. Jahrhundert

Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"














Der Kapitelsaal, durch eine Tür mit dem Kreuzgang verbunden, stammt aus der Zeit um 1180. Hier versammelten sich die Mönche. Unter dem Fußboden waren die Äbte beerdigt, wovon noch eine schlichte Grabplatte eines 1288 verstorbenen Abts zeugt.

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Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"
Kapitell und romanisches Fenster



 Man kann sich diesen kahlen Raum auch während seiner früheren Nutzung spärlich möbliert vorstellen. Abgesehen von Holzbänken und -tischen dürfte nicht viel mehr Mobiliar vorhanden gewesen sein. Zudem war es im Winter reichlich kalt.










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 Das Brunnenhaus aus dem frühen 15. Jahrhundert. Unter dem Kreuzgang hindurch fließt ein unterirdischer Bach, über den ein Brunnen gebaut wurde. Über der Brunnenstube war ab 1411 ein Archiv- und Bibliotheksraum untergebracht.

Eindrücke des Malers Schäfer-Grohe, 1953






Seit 1971 gibt es regelmäßig die "Kreuzgang-Serenaden" mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen der "Bronnbacher Klassik"

Zugang zur 1160 begonnenen und 1222 geweihten Klosterkirche



Naja, die Stromkabel und die nackten Birnen wirken, wenn man sich die Fotos so betrachtet, sehr deplatziert, unschön, unromantisch und lieblos. Eine ästhetischere Lösung wäre  angenehmer.


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