Montag, 18. April 2011

Gelnhausen

Blick auf die obere Häuserzeile des Obermarktes mit der Marienkircheund dem Amtshaus rechts (um 1200)
uf und davon :o)
Gestern sind wir um 12.00 Uhr weggefahren, ab nach Gelnhausen. Stadt und Pfalz besuchen. Zur Pfalz habe ich einen kleinen Bericht im Burgenforum geschrieben.
In der Stadt sind wir in nahezu jede kleine Gasse. An einem Tag kann man gar nicht alles sehen.


 Der alte Ortskern hat sehr viele interessante Häuser, Tore, Türen und Türme. So sattgesehen haben wir uns lange nicht mehr. Na, das ist falsch, wir haben uns anders sattgesehen. Egal wo wir sind, gibt es genug zum sattsehen, es ist nur jedesmal neu und anders.



eine romanische Pforte der Peterskirche























Claudia hat auf diesem Stadtturm einen Vogel entdeckt, der erhaben über allen thronte. Auf der Nahaufnahme wirkt er etwas zerzaust, was wohl am Wind dort oben liegen kann.

Bei diesem Plakat - Gelnhausen heute und gestern - hat Claudia spontan gesagt, daß ihr das Heute besser gefällt und es gut war, daß wir nicht gestern gekommen sind^^


 Überall trifft man in den Straßen und Plätzen auf das Mittelalter oder andere vergangene Jahrhunderte :o)
Wir waren begeistert!
Diese Tür führt in eine kleine malerische Gasse zwischen Marienkirche und Untermarkt

Tür aus dem 16. Jahrhundert




 

Manchmal muß man ganz genau hinsehen, um auf lustige Details aufmerksam zu werden, wie bei diesen Hund oder dieser Steinfratze.

Südportal, um 1235












Längere Zeit waren wir in der Marienkirche, einer romanischen Kirche mit tollem Lettner und vielen Baudetails des 12. und 13. Jahrhunderts.
Grabepitaphe des Stadtschultheiß Koch (1603 und Sophia Amalia Pfalzgräfin bei Rhein (1695)

Annenaltar , um 1500
Johann v. Lauter und Wilhelmina v. Colmar (1600)
Höllenschlund am Lettner
















Etwa um 1170 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen.Zwischen 1225 und 11250 erfolgten wichtige Umbauten. Der Lettner, um 1250, ist einer der ältesten in Deutschland.
Für genauere Informationen rate ich zu:
Georg Wilbertz: Die Marienkriche in Gelnhausen.
(Die Blauen Bücher)
Taufstein von Helmut Uhrig, zweite Hälfte 20. Jh.





































Alte Grabsteine an der Außenwand der Kirche




Ein alter Ritter :o)

Schreckkopf am Zugang zur Pfalz

Zum Abschluß waren wir essen. Wir kamen vorher an einer italienischen Pizzeria vorbei, die mir spontan sympathisch war. Es hat sich gelohnt. Der Inhaber war sehr freundlich und das Essen einfach sehr lecker, mit einem Wein haben wir angestoßen :o)
Unser Gelnhausenabschluß

Ein großer Spiegel dominiert im Keller

Im Gewölbekeller - ein stilierter Pizzaofen als Bar
Den Rest meiner Pizza nahm ich mit, um es weiter genießen zu können. Hab es heut verputzt :o)


Der Name der Pizzeria: "L`incontro" - die kleine Pizzeria in der Langgasse. Sie ist auf zwei sich schräg gegenüberliegenden Gebäuden verteilt. Die Pizzen wurden tatsächlich dann auch vom einem Geschäft zu uns ins andere getragen.




1 Kommentar:

  1. Wow ist das ein hübsches Städtchen. Das kommt grad auf unsere "Will-Besuchen" Liste.

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