Freitag, 29. April 2011

"Die Natur ist ein Rüpel!" - Triefenstein und Trennfeld

or ein paar Tagen, am 26.4.2011,  wollten wir Kloster Triefenstein besichtigen. Dummerweise sitzen darin evangelische "Christusträger". Dementprechend war das Kloster NICHT zu besichtigen. :o/
Egal, dafür hatten wir eine schöne Wanderung  Im Wald hinter dem Kloster und am Main entlang.

 Allerdings benahm sich die Natur uns gegenüber sehr rüpelhaft: ich bin über einen Stein gestolpert, Claudia wurde von einem Fichtenzweig gefangen, Ein Insekt flog in ihr Auge und ein Baum verschmierte ihre Sonnenbrille. Es herrschen merkwürdige Zustände in diesem Gebiet! Claudia meinte daraufhin: "Die Natur ist ein Rüpel!"

Am "triefenden Stein"



Bahndamm einer stillgelegten Strecke




 Wir sind den "Altfelder Graben" hinunter ... öhm ... gegangen. Es war stellenweise wegen querliegenden Stämmen und Zweigen, kaum erkennbarem Pfad  und Steinen etwas abenteuerlich.







In Trennfeld haben wir uns die Grabepitaphien in und an der Kriche angesehen und anschließend noch gut gegessen :o)


Drollige Verbindung von Fahrradverleih, Gasthaus und Bettangebot^^
Hier haben wir gegessen


Der Tisch war Osterngemäß dekoriert

Detail aus dem Gasthaus

Sonntag, 24. April 2011

Frühling in Oberaltertheim

laudia hat feine Fotos von feinen Farben gemacht. In einem englischen Forum hat sie
dazu einen Beitrag gemacht, den ich wirklich amüsant finde.
Ihre Bildkommentare sind köstlich :o)






Dazu muß ich auch mal erwähnen, daß sie meiner Meinung nach von uns beiden sehr sehr oft die besseren Fotos macht. sie hat einen sehr guten Blick für Motive. Wir machen zwar oft die gleichen Fotos, aber meistens sind ihre schöner.





Freitag, 22. April 2011

Kloster Bronnbach 3 - der Kreuzgang


ür mich persönlich ist der Kreuzgang des Klosters Bronnbach am beeindruckendsten.
Er stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert und  hat an seinen Wänden noch viele
ehemalige Grabplatten, die einst im Fußboden der Gänge eingelassen waren.
 Bis etwa 1475 war hier die Grablege des Niederadels.











Grabplatte von Ritter Hermann Seman v. Königheim, + 1291


Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"
Schreitender Fuchs, Rest einer Grabplatte, wohl 2. Hälfte 13. Jahrhundert

Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"














Der Kapitelsaal, durch eine Tür mit dem Kreuzgang verbunden, stammt aus der Zeit um 1180. Hier versammelten sich die Mönche. Unter dem Fußboden waren die Äbte beerdigt, wovon noch eine schlichte Grabplatte eines 1288 verstorbenen Abts zeugt.

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Zeichnung aus dem Buch "Malerfahrt
durchs Taubertal"
Kapitell und romanisches Fenster



 Man kann sich diesen kahlen Raum auch während seiner früheren Nutzung spärlich möbliert vorstellen. Abgesehen von Holzbänken und -tischen dürfte nicht viel mehr Mobiliar vorhanden gewesen sein. Zudem war es im Winter reichlich kalt.










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 Das Brunnenhaus aus dem frühen 15. Jahrhundert. Unter dem Kreuzgang hindurch fließt ein unterirdischer Bach, über den ein Brunnen gebaut wurde. Über der Brunnenstube war ab 1411 ein Archiv- und Bibliotheksraum untergebracht.

Eindrücke des Malers Schäfer-Grohe, 1953






Seit 1971 gibt es regelmäßig die "Kreuzgang-Serenaden" mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen der "Bronnbacher Klassik"

Zugang zur 1160 begonnenen und 1222 geweihten Klosterkirche



Naja, die Stromkabel und die nackten Birnen wirken, wenn man sich die Fotos so betrachtet, sehr deplatziert, unschön, unromantisch und lieblos. Eine ästhetischere Lösung wäre  angenehmer.


Kloster Bronnbach 2 - Ein toller Schrank

m ehemaligen Spital oder "Infirmarium" von 1705 steht ein schöner, großer Schrank.
Er diente im 18. Jahrhundert und später als Aktenschrank. Mir würde er, es sei mir verziehen, als DVD-Schrank gefallen :o)