Montag, 21. März 2011

Genervte Gedanken zum Montag

arum lieben es besonders die Deutschen so sehr, sich verhustet oder verschnupft unter die Menge zu mischen?
Was soll das? Haben sie kein Gefühl dafür, daß es anderen unangenehm ist? Denken sie nicht daran, daß sie andere
anstecken können?
Hierzulande  scheint es immer mehr so zu sein, daß man sich einen Dreck  schert um das Wohlergehen anderer.
Wenn wir einkaufen gehen oder beispielsweise in Würzburg unterwegs sind, fällt uns immer wieder auf, wie aus
allen möglichen Ecken heraus, gehustet, gekulcht und geschnieft wird. Was ist denn das? Fällt das niemandem auf?
Wie kann es angehen, jemanden zu besuchen und dann zu sagen "Ich werde übrigens gerade krank, aber noch huste
ich ja nicht!" oder auch noch verschnupft in einem Krankenhaus Patienten zu besuchen?
Mein Eindruck ist, daß das Einfühlungsvermögen extrem verloren gegangen ist und nur noch das Ich zählt.
Oh, wie gern würde ich manchem einen Tritt in den Allerwertesten geben bei soviel Rücksichtslosigkeit!
*Hmpf!!!!*


Nachtrag. Als ich Ende letzten Jahres selbst im Krankenhaus ein paar Tage verbringen mußte, bin ich die ganzen Stationen wiederholt durchgewandert, um in Form zu bleiben.  Im Korridor einer Station stieß ich auf einen Mann, der ziemlich heftigst geniest und ins Taschentuch geschneuzt hat - deutlich ein Besucher. Abrupt blieb ich stehen, direkt neben einer Pflegerin, die gerade Essen verteilte, sie sah wie ich den Mann an und murmelte mißbilligend, "Ja, steck ruhig unsere Patienten an, wir haben ja sonst keine Sorgen (sinnverwandt, nicht ganz wortgemäß).



Kommentare:

  1. das sollte man wirklich mal tun,geht aber leider nicht...obwohl...grübel...Kopfkratz...
    Viele Grüsse
    die Rosenfee

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  2. Einerseits hast du recht. Andererseits, wenn man sich in die Lage des "Kranken" versetzt - man kann (leider) nicht bei jedem kleinen Schnupfen oder Hüsterchen pflichtbewusst daheim bleiben und die Erkältung ausharren. Dafür würde man locker das dreifache der genehmigten Krankheitstage im Berufsleben aufbrauchen und man denke allein an all die kleinen Besorgungen, die man tagtäglich zu machen hat - diese auf einen Tag zu verschieben, an dem man völlig krankheits- und ansteckungsfrei ist, ist leider kaum möglich. Vorallem in Zeiten wo ansteckende Krankheiten snscheinend hinter jeder Ecke lauern. Wo ich allerdings vollkommen zustimmen kann ist die Sache mit den Besuchen im Krankenhaus. Hier muss man wirklich vernünftig denken und seinen Besuch bei der Großmutter auf einen anderen beschwerdefreien Tag verlegen, denn dort kann jeder Keim zu viel sein.

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  3. Wenn es jedoch schon so ist, daß der Betreffende aus allen Kopflöchern sabbert und hustet, gehört er nicht in in die Öffentlichkeit, zudem läßt sich vieles auch anderntags erledigen, wenn es einem besser geht.
    Wenn man zudem krank weggeht, sollte man wenigstens die Rücksicht haben, andere NICHT anzuniesen oder anzuhusten und sich möglichst von anderen fern zu halten. Besuche lassen sich auch verschieben. Ist doch nichts dabei zu sagen "Du ich kann nicht, ich bin krank!". Für mich sagt das viel über den menschen aus, wie er in solchen Fällen agiert.

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