Sonntag, 10. Dezember 2017

Verlag für Amerikanistik - "Reihe Nord & Süd"

er Verlag für Amerikanistik, existent seit 1983, führte von 1988 bis 1994 eine kleine Reihe mit 26 Bänden zu je etwa 64 Seiten  über den amerikanischen Bürgerkrieg. Es war für mich nicht leicht, sämtliche Titel ausfindig zu machen.
Letztendlich konnte ich nun eine vollständige Liste für Interessierte erstellen.
Ein paar Titel beteiligter Autoren aus späteren Jahren  sind dabei, denn ich denke, die "rote Reihe" kann man als Fortführung der "blauen Reihe" nach einer langjährigen Publikationspause ansehen. Dazwischen gab es ein paar Bände, die an die "blaue Reihe" anschloßen, aber eine etwas andere Aufmachung aufwiesen, sie kann man als Übergang zur "roten Reihe" betrachten.
Der Band "Chattanooga 1863" hat auf dem Buchrücken einen Fehler, hier steht fälschlicherweise "Appomatox 1865"
Heute sind die Bücher teils vergriffen, teils teuer, andere wiederum sind für wenig Geld zu bekommen. Alle habe ich bislang noch nicht bekommen können.




Sonntag, 11. Juni 2017

Krensheim

amstag  abend waren wir in einem dieser Orte, die irgendwo auf dem Land zu finden sind, ohne den üblich als solche empfundene Besonderheiten oder Sehenswürdigkeiten. Es ist einfach nur ein Bauerndorf, das für gewöhnlich durchfahren, aber nicht angeschaut wird. Für einige mag der Ort doch einen gewissen Bekanntheitsgrad durch die "Krensheimer Musikanten"  (mir selber sagt das nichts) oder den Krensheimer Muschelkalkstein haben. Der Ort hat um die 290 Einwohner, aber sechs Vereine. Was für uns reizvoll war, ist der Frieden und die Ruhe, die Liebe zur Dekoration und Blütenpracht, für mich persönlich auch, daß jedes alte Haus ein Baudatum hat, generell sind sie erst im späteren 19. Jahrhundert. errichtet worden.
Ein weiteres Kuriosum ist, daß selbst Stallgebäude Marien- oder Jesusstatuen aufweisen, auch erst 19. Jahrhundert. ein Wohnhaus besitzt gleich zwei Madonnen, möglicherweise durch die darin lebenden Familien bedingt - jede wollte eben ihren eigenen "Schutz" haben. 









Die Erstnennung 1155 nennt einen Erkenbold von Krensheim als Mitgründer des Klosters Bronnbach. Hier saß also eine edelfreie Adelsfamilie; wo sich im Dorf ihr Ansitz befand, läßt sich wohl kaum noch feststellen.

Eine Attraktion, wenn man so will, ist der Krensheimer See, an dem jedes Jahr ein Sommernachtsfest stattfindet. Für ihn gibt es einen eigenen "Seeverein" und er gilt als das Naherholungsgebiet für die 290 Einwohner. 


Auffällig ist ebenfalls die Fülle an Bildstöcken im und um den Ort, es gibt auch eine eigene Kreuzwegstation, "um 1900" datiert. 



Wenn man mit offenen Augen und allen Sinnen durch Dörfer geht, stellt man fest, daß jedes für sich einzigartig ist und seine besonderen Eigenheiten aufweist. Ich kann nur dazu ermuntern, sich einfach mal im eigenen Umfeld die kleinen Orte anzusehen. Wir zwei waren mit unseren Kameras schon auffällig. Krensheim ist nicht gerade das, was man als Touristenattraktion bezeichnet. Die Freundlichkeit der Einwohner und friedvolle Ruhe haben jedenfalls gut getan. 



Noch ein paar Details:

Alte Namenseinritzungen in der Kirche, 1886

Alte Namenseinritzungen in der Kirche, 1889



Kinderzeichnungen am See

Von Interesse sind auch die alten Grabstein aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert


Montag, 27. März 2017

Die Vier von der Baker Street

ir Arthur  I. Conan Doyle  stellte seinem Helden Holmes kleine Hilfspolizisten an die Seite, Straßenkinder aus London. Zwei französische Comicbuchautoren  zauberten für sie eine herrliche Abenteuerreihe aus dem Ärmel, die mittlerweile sieben Bände und einen Sonderband umfaßt.
Die Reihe "Die Vier von der Baker Street" ist im Splitter-Verlag erschienen und sehr liebevoll aufgemacht. Aufmerksam bin ich vordergründig durch den vierten im Bunde: einen Straßenkater. es war ja klar, daß ich als Comicleser und Fand es Splitter-Verlags diese Bände haben mußte! Der Sonderband zeigt übrigens  die Handlungsplätze  und Lebensumstände im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts.


Hier der bildliche Werdegang von der ersten Begegnung, der offiziellen Aufnahme und die Namensfindung aus Band 1.


Im Verlauf der Serie ist seine deutliche zeichnerische Weiterentwicklung der Figuren erkennbar, hier zwei Abbildungen aus Band 7:


 Ich wünsche der Serie eine möglihcst lange Fortführung.

Hier noch ein ausfürlicher Artikel aus der Stuttgarter Zeitung:
Die Vier von der Baker Street


Dienstag, 25. Oktober 2016

Fischer-Taschenbücher - Horror



uch der Fischer-Taschenbuchverlag war in den 1970ern und frühen 1980ern im Bereich der Spukliteratur  feste mit dabei. Die schmalen Bändchen zähle ich zu meinen Lieblingen, denn die Buchdecke  hat eine feine Art der Riffelung, die sich wunderschön in der Hand  anfühlt. Das Sammeln dieser Reihe ist einfacher, sie ist nicht so umfangreich wie bei Heyne und die Bände sind wenig Geld zu haben. Neben dem Jahr der Herausgabe ist auch der Monat angegeben. Die meisten der Bücher haben für das jeweilige TB gleichbleibende Illustrationen, die das Ende einer Geschichte abschließen.




August 1971

April 1973

April 1974






Februar 1976

Juli 1976

Mai 1977

Januar 1978

April 1978


Juli 1978

Januar 1979

Mai 1979

Juli 1979


Januar 1980

September 1980

Oktober 1980
November 1980

Februar 1981
April 1982